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	<title>StudentenPACK. &#187; Anna Barkentien</title>
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	<description>Das Magazin der Studenten an der Uni Lübeck</description>
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		<title>Die eigene Meinung zu den Politikern transportieren</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 16:00:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anna Barkentien</dc:creator>
				<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Schon immer wurde bei mir zu Hause viel über Politik gesprochen. Mit  vierzehn habe ich mich dann entschlossen, in die Junge Union (JU)  einzutreten, um Jugendliche in meinem Alter zu finden, die meine  politischen Ansichten teilten. Die Organisation von Podiumsdiskussionen  im Wahlkampf oder Bildungsangeboten wie beispielsweise Rhetorikseminaren  bereitete im Team meines Ortsverbandes immer sehr viel Freude, weshalb  ich dort für ein Vorstandsamt kandidierte und auch gewählt wurde.  Besonders beeindruckt hat mich von Anfang an, wie die eigenen Ansichten  als junger, unerfahrener Mensch von echten Politikern und  Verantwortungsträgern ernst genommen wurden. CDU-Politiker erlauben es  sich im Regelfall nicht, die JU zu ignorieren. Ich weitete meine Arbeit  auf den Kreis– und schließlich auf den Landesvorstand aus, in dem ich  noch heute als stellvertretende Landesvorsitzende Mitglied bin. Dadurch  erhält man einen sehr unkomplizierten Zugang zu Spitzenpolitikern und  kann die eigene Meinung genau dorthin transportieren, wo auch wirklich  entschieden wird.</p>
<p>Warum die Junge Union? In der Zeit, in der ich politisch aktiv  wurde, hatte sich die Landesregierung vorgenommen, sämtliche Gymnasien  abzuschaffen und sie in Integrierte Gesamtschulen umzuwandeln.  Drastische Maßnahmen wie Übernachten in der Schule oder Demonstrieren  waren zum Erhalt meiner Schule zwar nicht nötig, aber die politischen  Ansichten der Regierungsparteien waren nicht von mir vertretbar.  Deswegen fiel es mir leicht, mich für die JU und gegen Jusos oder  Jungliberale zu entscheiden. Andere jugendpolitische Gruppierungen  existierten in meiner Umgebung nicht. Im Laufe der Jahre kamen andere  Themenschwerpunkte hinzu, die mich davon überzeugten, in die  Mutterpartei CDU einzutreten – vor allem aber bin ich zur Ansicht  gelangt, dass man Verantwortung übernehmen und selber handeln muss, wenn  einem etwas nicht gefällt. Und glaubwürdig ist das nur, wenn man nicht  nur dann protestiert, wenn einen etwas persönlich betrifft, sondern sich  auch den schwierigen, langwierigen und manchmal  „trockenen“  Entscheidungsprozessen in der Demokratie aussetzt. Wirklich beeindruckt  bin ich von schweren politischen Entscheidungen, die unverzichtbar, aber  nicht populär sind. Beispielsweise, wie die CDU die Schuldenbremse im  Grundgesetz und in den Landesverfassungen verankert hat – damit macht  man sich ziemlich unbeliebt, tut aber für meine und alle nachfolgenden  Generationen und damit für die Zukunft unseres Landes genau das  Richtige. Zusammenfassend kann ich sagen, dass es die beste Entscheidung  war, in der Politik aktiv zu werden. Wenn mir heute etwas nicht  gefällt, versuche ich einfach, es zu ändern – und das genau dort, wo die  Dinge auch entschieden werden, nicht nur auf der Straße.</p>
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