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	<title>StudentenPACK. &#187; Winnie Riekehr</title>
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	<description>Das Magazin der Studenten an der Uni Lübeck</description>
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		<title>I can see your underwear</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Nov 2011 11:11:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Winnie Riekehr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<category><![CDATA[Vorwoche]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt sind wir schon eine ganze Woche an der Uni und auf nicht mehr rekonstruierbaren Irrwegen dazu gekommen, einen Artikel [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt sind wir schon eine ganze Woche an der Uni und auf nicht mehr  rekonstruierbaren Irrwegen dazu gekommen, einen Artikel über die  Vorwoche zu schreiben.</p>
<p>Wie ist denn das jetzt passiert?</p>
<p>Alles fing damit an, dass wir als hochmotivierte Erstis hier  ankamen. Gleich als Erstes wurde uns mitgeteilt: &#8211; dass in einem nicht näher genannten Studiengang eine Abbruchquote von  75% herrschte. &#8211; dass man die Wahl hat, zwischen einem MLS-Studium und einem Leben. &#8211; dass man in der Mensa besser zwei halbe Kugeln Eis bestellt als eine  Ganze. &#8211; und dass friss oder stirb in der Hansestadt nur bekannt ist als trink  schlechtes Bier, oder such dir eine andere Uni. Und wenn Oma nochmal fragt, was zur Hölle MLS sei, dann sollen wir  einfach sagen: Das ist die Zell- und Strukturbiologie und ihre Anwendung  in der Medizin – oder so ähnlich. Jetzt weiß Oma Bescheid!</p>
<p>Klar, wir sollen hier was lernen, aber möglichst nicht zu  Fachidioten werden, die sich nicht vor die Tür trauen. Dabei boten uns  die Drittsemester zusammen mit Magarete der Schnapfuh ihre Unterstützung  an. So schickten sie uns auf den Weg, der zumindest zwei von uns nicht  nur in den richtigen Hörsaal, sondern auch auf direktem Wege zum  StudentenPACK geführt hat.</p>
<h3>Scherzvorlesung und Campusführung</h3>
<p>Während der Begrüßung waren uns noch bewusst, dass wir uns jetzt zu  den mehr oder minder privilegierten Studenten der Universität Lübeck  zählen konnten. Wir hatten uns durch komplizierteste Auswahlverfahren  gequält, hatten um die Zusage gebangt oder tatsächlich auf der  Warteliste geschmort, aber es dann doch irgendwie geschafft aufgenommen  zu werden. Dieses Bewusstsein hielt sich etwa fünf Minuten lang, bis  einen das leichte Gefühl beschlich, dass man in der Schule doch nicht so  viel mitbekommen hatte, wie man dachte.</p>
<p>An dieser Stelle hatte jetzt auch schon der Großteil der  Studenten &#8211; bis auf den einen oder anderen Hartgesottenen &#8211; zu Papier  und Stift gegriffen, um sich wenigstens Notizen machen zu können.  Spätestens 15 Minuten später sah auch der Letzte Physik-LKler ein, dass  er keine Ahnung hatte, wie er das erste Semester überstehen sollte.</p>
<p>Das Angebot eines Physikkurses in der Erstiwoche wurde von dem  einen oder anderen etwas erleichtert aufgenommen. Es folgte die  Erklärung, WIE die Einteilung stattfinden sollte. Erstsemester gleich an  ihrem ersten Tag einen Einstufungstest schreiben zu lassen, grenzte  schon fast an Quälerei. Insbesondere wenn links und rechts von dir die  Grüppchen tatsächlich Lösungen hinschreiben konnten, während andere  einfach alles durchstrichen.</p>
<p>Einige Erstis war jetzt schon im Kopf dabei durchzugehen, von  welchen Unis sie sonst noch Zusagen bekommen hatten, um vielleicht  nachträglich noch zu wechseln. Da bat Professor Hübner doch tatsächlich,  dass alle, die keine Erstsemester sind, sich erheben sollten. Als  echter Neuling fühlte man sich dann doch etwas alleine zwischen den  ganzen stehenden (falschen) Kommilitonen.</p>
<p>Die darauf folgende Campusführung und Vorstellung der &#8216;Lübeck  kämpft für seine Uni&#8217;-Thematik konnte einen aber nur halb so gut  beruhigen, wie das Wissen, dass man nächstes Jahr zu denen gehört, die  aufstehen dürfen. Auch die anderen Studiengänge bekamen natürlich ihr  Fett weg: Nach der Einführung in die Embryologie des Magen-Darm-Traktes  waren die ersten Mediziner sofort bereit, sich in den Bus nach Kiel zu  setzen.</p>
<h3>Stadtrallye</h3>
<p>Wer bisher eine harte No-Alkohol Einstellung vertrat, dem war am Ende  der Erstiwoche klar, dass er entweder seine Meinung nochmal gründlich  überdenken oder sich eine andere Universität suchen sollte. Jedenfalls  war das der Eindruck, den die Ersthelfer den neuen Studenten auf der  Stadtrallye vermittelten. Selbst harmlose Stationen, waren meist nur  Fassade, um die Erstis mit möglichst viel Alkohol abzufüllen. Waren die  meisten bisher mehr auf ihre Leistung, als auf ihren konstant hohen  Alkoholpegel konzentriert, waren sie am Anfang doch sehr erschüttert  über Qualität (sehr niedrig) und die Quantität (sehr hoch) der  ausgeschenkten alkoholischen Getränke.</p>
<p>Die Aufgaben waren noch simpler, zwar gab es mal zwischendurch  Bestrebungen interessante Stationen zu gestalten, dem Großteil der  Teilnehmer war aber schnell klar, dass es nur Punkte für nackte Haut  gab, möglichst viel nackte Haut. Was den einen oder anderen Neuling aber  nicht daran hinderte, daran teil zu nehmen.</p>
<h3>Erstiheft und Tüte</h3>
<p>Nach der offiziellen Begrüßung in der Petrikirche wurden wir alle &#8211;  nach Studiengängen sortiert &#8211; mit einer hübschen, blauen Stofftüte und  deren Inhalt ausgestattet. Cool war das T-Shirt. Wirklich nett war der  Weiland-Gutschein, den wir natürlich gleich in ein Chemiebuch umgesetzt  haben. Unglaublich viel Papiermüll produzierten die Flyer für etwa  271,14152689 Veranstaltung, zu denen man Dank des einsetzenden Studiums  ja sowieso keine Zeit mehr hat.</p>
<p>Unglaublich hilfreich und spannend war auch das Erstiheft (was  sollten wir auch anderes sagen, der Verantwortliche für dieses sitzt  schließlich auch in der Redaktion dieses Heftchens&#8230;)!</p>
<h3>Mathe-Vorkurs</h3>
<p>Jaja, ihr habt uns gewarnt, liebe Drittsemester, habt Hinweise ins  Programm gestreut (Hoffentlich seid ihr fit – Professor Prestin wird  nicht müde – Dreiecksungleichung) und uns auch gleich gesagt, dass  nichts so heiß gegessen wird, wie es gekocht wird. Auch nicht die  Mathematik. Aber wer hätte denn ahnen können, wie dringend unsere  Mathekenntnisse aufgefrischt werden mussten? Viereinhalb Stunden Mathe  am Tag prägten unsere Vorwoche doch mindestens genauso sehr, wie jedes  noch so unterhaltsame Abendprogramm. Wem der Kopf nicht wenigstens ein  bisschen vor Zahlen schwirrte, der möchte sich bitte zwecks einer  Gehirntransplantation bei einer der Autorinnen melden&#8230;</p>
<p>Andererseits haben die eingestreuten Mathewitze auch gleich eine  kleine &#8220;Wer-kennt-die-meisten-Mathewitze&#8221;-Runde ausgelöst, in der es  mindestens so viel zu lernen gab, wie vorne an der Tafel. Oder wusstet  ihr schon, dass Mathematiker ihre Fotos in der Größe 234 bestellen? Auch  wenn sie faul sind, 13*18 können sie doch noch rechnen!</p>
<p>Nachdem wir das geklärt hatten und uns auch wieder eingefallen  war, dass man unter Trigonometrie den Kram mit Sinus und Kosinus  versteht, konnten wir dann doch noch guten Gewissens in die Sphären der  Universitätsmathematik entlassen werden. Soll heißen: Wir haben ein  gutes Gewissen. Ob es dem Herrn Professor genauso geht, haben wir  sicherheitshalber nicht gefragt.</p>
<h3>Magarete missglückte Entführung</h3>
<p>Im Mathe-Vorkurs wurde aber nicht nur gelernt, es gab auch Pausen.  Zeitabschnitte, die durch die aufgelegte Musik zur Entspannung führen  sollten. Wäre die Playlist doch nur mehr als ein Lied lang gewesen&#8230;  Nachdem auch die lernschwächsten Studenten unter uns den Text von  Underwear auswendig konnten, war es einfach nicht mehr zu ertragen. Eine  Erpresserpostkarte wurde formuliert und die Entführung von Magarete der  Schnapfuh ausgeheckt, sodass ihr Leben als Pfand für bessere Musik  eingesetzt werden konnte.</p>
<p>Zu unserem Unglück wurden die Sicherheitsmaßnahmen um besagtes  Tier jedoch kurzfristig verschärft, sodass der Plan im Sand verlief. Uns  blieb also nichts anders übrig, als den Freitagnachmittag zu erwarten.</p>
<h3>Erstimesse</h3>
<p>Der Anblick der paar Stände auf dem Flur nach dem Mathe-Vorkurs  hinderte uns nicht daran, erst einmal essen zu gehen. Danach konnte man  sich ja immer noch mit den Angeboten auseinander setzen. Strategisch  platziert waren besonders die Segler, die sich gegenseitig zu überbieten  versuchten, während das Auslandsangebot ein bisschen verloren daneben  in der Ecke stand.</p>
<p>Aber auch die ersten Firmen aus Lübeck und Umgebung nahmen die  Möglichkeit wahr, Kontakt aufzunehmen. Vielleicht wartet nach dem  Studium also tatsächlich nicht Onkel Hartz darauf, uns zu holen.</p>
<h3>Stadtführung &amp; Brauerei</h3>
<p>Witwe Haase und ihre Freunde in historischer Tracht nahmen uns Erstis  am Holstentor in Empfang. Dort wurden wir auf die Parallelen zwischen  diesem Bauwerk und dem schiefen Turm von Pisa aufmerksam gemacht. Beide  sind verdammt schief. Außerdem sieht das Tor von hinten anders aus als  von vorne, was den meisten Lübeckern nicht bewusst zu sein scheint. Auch  das Rätsel um die Inschrift SPQL (schlechtes Pflaster quält Lübeck)  wurde gelöst, bevor wir uns mit dem Unterschied zwischen Gängen und  Höfen auseinander setzten.</p>
<p>Nachdem das Rathaus im Dunkeln bewundert worden war, klang der  Abend dann in einer Brauerei mit entsprechend großen Mengen Bier aus.  Eine Frage blieb allerdings ungeklärt: Wenn die Brücke in sieben Jahren  vor lauter Schlössern zusammen bricht – was passiert dann mit der Liebe?</p>
<h3>Und die Mediziner?</h3>
<p>Als wir erfuhren, dass einige dieser Vorstellungen durch angeheiterte  und eher minimalst vorbereitete höhere Semester stattfanden wurde uns  endgültig klar, dass wir mit dem Mathevorkurs definitiv nicht die  lustigste Veranstaltung belegt hatten. Während sich die Sektion MINT in  ewiger Qual im Mathevorkurs befand, genossen die Mediziner ihre  Einführung in die verschiedenen Fächer, für die sie ab sofort sämtliche  Freizeit aufgeben würden.  Selbige Tatsache wurde ihnen allerdings erst eine Woche später klar.</p>
<h3>Ein paar Worte zum Schluss</h3>
<p>Alles in allem kann man wohl sagen, dass die Vorwoche eine  feucht-fröhliche und recht gelungene Veranstaltung war – wir fühlten uns  in Lübeck und an der Uni ziemlich schnell wie Zuhause und daran seid  ihr Schuld. Dankeschön!</p>
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		<title>Wir sind nicht ausgestorben!</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Nov 2011 13:19:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Winnie Riekehr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Proteste]]></category>
		<category><![CDATA[Konfrontation]]></category>
		<category><![CDATA[Lübeck kämpft]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Freitag, den 4. Movember, rief das Orga-Team von “Lübeck kämpft” zur „Gratulation“ de Jagers zum Spitzenkandidaten auf. Der kurzfristigen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Am Freitag, den 4. Movember, rief das Orga-Team von “Lübeck kämpft”  zur „Gratulation“ de Jagers zum Spitzenkandidaten auf. Der kurzfristigen  Ansage über Flyer folgten mehr als 100 Studenten, darunter befanden  sich zahlreiche Erstsemester, die bereits in der Vorwoche auf „Lübeck  kämpft“ eingestimmt worden waren.</p>
<p><div id="attachment_2036" class="wp-caption aligncenter" style="width: 655px"><div class="media-credit-container aligncenter" style="width: 655px"><img class="size-medium wp-image-2036" title="mukdemo1" src="http://www.studentenpack.uni-luebeck.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/mukdemo1-645x420.jpg" alt="Lübeck kämpft protestiert anlässlich der Wahl von Jost de jager zum Spitzenkandidaten der CDU." width="645" height="420" /><span class="media-credit">Viktoria Heise</span></div><p class="wp-caption-text">&quot;Lübeck kämpft&quot; protestiert anlässlich der Wahl von Jost de Jager zum Spitzenkandidaten der CDU.</p></div>Nach dem tränenreichen Rücktritt des Spitzenkandidaten von  Boetticher hatten die Studenten im Sommer erfahren, dass Jost de Jager,  der ein Jahr zuvor erfolglos versucht hatte, die Universität kaputt zu  sparen, für die CDU in den Wahlkampf ziehen soll. Die daraufhin in der  CDU gespielte Begeisterung für den „fleißigen, kollegialen“ Kandidaten  konnten die Lübecker nicht stehen lassen.</p>
<p>„Kommt in gelb, kommt gut gelaunt und kommt zahlreich“ hatte das  Lübeck-kämpft Orga-Team geladen. Gegen 19 Uhr zog die Gruppe vor die  Kongresshalle. Die Polizei wies darauf hin, dass die  Landesvollversammlung eine geschlossene Veranstaltung sei und verbat den  Studenten die MuK zu betreten. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich  bereits bis zu zehn Demonstranten in der Versammlung. Auch Matthias  Salzenberg war unter ihnen. Bereits zuvor hatte er Zutritt zur MuK  bekommen und verließ diese nun wieder, um noch ein Banner zu holen, das  er in den Räumlichkeiten ausrollen wollte. Der erneute Zutritt,  gemeinsam mit anderen Demonstranten, gestaltete sich jedoch schwieriger  als zuvor. An der anwesenden Polizei war kein Vorbeikommen und so wurde  an Matthias Salzenberg ein Exempel statuiert: Er wurde festgenommen, mit  auf die Polizeiwache genommen und einem Haftrichter vorgeführt.  Letzterer war jedoch nicht davon überzeugt, dass Salzenberg in Gewahrsam  bleiben musste und so konnte dieser bereits kurz vor 20 Uhr die  Polizeiwache wieder verlassen.</p>
<p>Die Demobewegung war ihres Sprechers beraubt worden. Ein  konstruktiver Dialog mit de Jager erschien unter diesen Umständen nicht  möglich. Stattdessen bildeten die Protestler ein gelbes Mahnmal.</p>
<p>In den Raucherpausen waren einige Delegierte aber gerne bereit  mit den Demonstranten ins Gespräch zu kommen, wo sie unter anderen auch  dafür geworben haben, doch in die CDU einzutreten. Ganz anders die  Polizei und das Wachpersonal, die den Eindruck vermittelten, als würden  sie fest damit rechnen, dass die Situation jeden Moment eskalieren  würde.</p>
<p><div id="attachment_2040" class="wp-caption aligncenter" style="width: 655px"><div class="media-credit-container aligncenter" style="width: 655px"><img class="size-medium wp-image-2040" title="mukdemo2" src="http://www.studentenpack.uni-luebeck.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/mukdemo2-645x434.jpg" alt="DieLandesvollversammlung erfolgreich unterwandert." width="645" height="434" /><span class="media-credit">Viktoria Heise</span></div><p class="wp-caption-text">Die Landesvollversammlung erfolgreich unterwandert.</p></div>Im Saal bewiesen Mitglieder des AStA&#8217;s Kreativität: In  konservativer Kleidung waren sie zu Beginn der Veranstaltung einfach  hereinspaziert – Teilweise  unter Zuhilfenahme eines Gehstocks – und  hatten sich unter die Delegierten gemischt. Während der Wahl stand Maren  Janotta auf und verlas die offizielle Stellungsnahme der  Studentenschaft, während die anderen Flyer verteilten. „Anderthalb Jahre  später kehrt Herr de Jager nach Lübeck zurück; als designierter  Kandidat für das Amt des Ministerpräsidenten, möchte er auch in Zukunft  seine Kahlschlagpolitik mit Wild-West-Methoden durchdrücken. Und auch  wir kehren zurück, um […] an die wissenschafts- und bildungsfeindliche  Politik des Herrn de Jager zu erinnern.“</p>
<p>Die Reaktion war durchmischt. Während die meisten Politiker sich  irritiert zeigten, bewiesen andere ihre Zustimmung und spendeten ihr  Beifall. Augenblicklich wurden die Studenten des Raumes verwiesen.  Draußen wurde sie und ihre Mitstreiter mit großem Jubel empfangen.  Daraufhin verlas sie den Text vollständig und erntete damit die  Aufmerksamkeit der Presse. „Herr de Jager steht für Kahlschlag und  Rückschritt und keinesfalls für die so dringliche Erneuerung  Schleswig-Holsteins. Wenn er also zukünftig Abbauen und Zurückschneiden  möchte, so doch lieber die Bäume in seinem Garten, als die Infrastruktur  in unserem schönen Bundesland.“</p>
<p>Trotz der vielen Erstsemester herrschte während der Demonstration  eine ähnliche Stimmung wie zu „Lübeck kämpft“-Zeiten, bestätigt auch  StuPa Präsident Christoph Leschczyk. Gegen 21 Uhr löste sich die Demo  auf. Jost de Jager ist Spitzenkandidat der CDU.</p>
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