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	<title>StudentenPACK. &#187; Events</title>
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	<description>Das Magazin der Studenten an der Uni Lübeck</description>
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		<title>Der Countdown läuft</title>
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		<pubDate>Mon, 13 May 2013 09:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tamara Röcker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[Campus Open Air]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 31. Mai wird das Campus Open Air stattfinden. Es ist nun das dritte Mal in Folge, dass sich der [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_137372" class="wp-caption aligncenter" style="width: 655px"><img class="size-medium wp-image-137372" alt="Am 31. Mai wird zum dritten Mal der Campus gerockt." src="http://www.studentenpack.uni-luebeck.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/05/7178127235_ba77207beb_o-645x483.jpg" width="645" height="483" /><p class="wp-caption-text"><div class="media-credit-container aligncenter" style="width: 655px"><span class="media-credit"><a href="http://www.studentenpack.uni-luebeck.de/index.php/author/piek/">Albert Piek</a> | StudentenPACK.</span></div> Am 31. Mai wird zum dritten Mal der Campus gerockt.</p></div>Am 31. Mai wird das Campus Open Air stattfinden. Es ist nun das dritte Mal in Folge, dass sich der sonst eher ruhige Campus in ein Festivalgelände der besonderen Art verwandelt. Von den bestehenden Bauarbeiten haben sich die Organisatoren nicht abschrecken lassen und auch in diesem Jahr keine Kosten und Mühen gescheut, um euch sechs verschiedene und zum Teil international bekannte Bands auf der Bühne unter freiem Himmel präsentieren zu können.</p>
<p>In der Studentenschaft werden schon jetzt die Arbeitsschichten an den Essens- und Getränkeständen verteilt und so wird es, ähnlich wie in den letzten Jahren, auch dieses Mal möglich sein, zu studentenfreundlichen Preisen Hunger und vor allem Durst zu stillen.</p>
<p>Wie immer erwartet uns ab 14 Uhr über den Tag verteilt bis spät in die Nacht eine bunte Mischung aus unterschiedlichen Genres auf der Bühne. Zu Beginn erwarten wir zwei etwas ruhigere Bands, die dem einen oder anderen wahrscheinlich schon etwas sagen: „I’ve just seen one of the most enjoyable concerts in my life, and perhaps the new torchbearers of the Polish music scene.” Mit dieser und ähnlichen Aussagen werden die Liveauftritte von „Paula &amp; Karol“ oft kommentiert. Dieses kanadisch-polnische Duo hat schon einige Male im „Blauen Engel“ ihr Talent vor einem kleinen Publikum unter Beweis gestellt und es ist nur eine logische Konsequenz ihres Könnens, dass sie am 31. Mai das Vergnügen haben werden, mit ihren eigenen Interpretationen von polnischen Folk-Songs auch die großen Massen in Lübeck zu begeistern.</p>
<p>Auch der Schwede „Daniel Nogren“ dürfte dem einen oder anderen schon etwas sagen. Im letzten Jahr spielte er noch im Vorprogramm von „The Tallest Man Alive“, dieses Jahr kommt er im Rahmen seiner Solo-Tour auch in Lübeck vorbei. Das Musikmagazin „Rolling Stone“ betitelt ihn als „schwedischen Cowboy“, dessen Blues so klingt wie Moonshine-Schnaps schmecken würde. Wenn sich das mal nicht vielversprechend und hörenswert anhört.</p>
<p>Mit der Band „The Prosecution“ werden nun auch alle SkaCore-Fans auf ihre Kosten kommen! Die Mischung aus Rockband mit Posaune, Sax und Trompete ist immer ein Garant für super Musik und Stimmung! Die bayrischen Jungs aus einem kleinen „Kaff“ an der Donau werden sicherlich das ein oder andere „Schmankerl“ in Petto haben! „Mr. Serious And The Groove Monkeys” werden dann die Menge so richtig zum Grooven bringen.</p>
<p>Gegen Abend wird die dänische Rockband „Thee Attacks“ so richtig für Stimmung sorgen! Zu ihren mitreißenden Songs wird wohl kein Kopf mehr stillhalten können und alle hobbymäßigen Luftgitarristen können jetzt schon mal ihre Performance einüben. Der große Headliner des diesjährigen Festivals wird die international bekannte Band „Kristoffer And The Harbour Heads“ sein. Die schwedischen Jungs, die schon mit Bands wie „Mumford &amp; Sons“ und „Debbie Harry“ zusammen auf Tour waren, schaffen es weltweit, ihre Zuhörer durch gekonntes Mixen von Indie-Pop, 60s-Soul, Folk, 70s, positiver Melancholie und schwarzem Humor zu begeistern und mitzureißen. Mit ihrem letzten Album „Little Goes A Long Way“ knüpften sie an die Erfolge der letzten Alben an und konnten erneut ihre Fans zum Staunen bringen!</p>
<p>Was jetzt noch fehlt in dem bunten Programm ist Elektro- und House-Musik; diese Sparte wird zum krönenden Abschluss von der DJ-Crew „Labsklaus &amp; Kaifisch“ sowie „Lötlitze“ abgedeckt.</p>
<p>Es ist also für jeden Geschmack was dabei und einem hammergeilen, musik- und partyreichen Sommertag steht nichts mehr im Wege!</p>
<p>Wir freuen uns auf euch!</p>
<div class="article-infobox">
<h3>Infos</h3>
<p>Campus Open Air 2013: 31. Mai auf dem Campus der Uni Lübeck<br />
Line-up: Kristoffer And The Harbour Heads, Thee Attacks, Daniel Norgren, The Prosecution, Mr. Serious &amp; the Groove Monkeys, Paula &amp; Karol<br />
Auf Facebook: <a href="https://www.facebook.com/events/569369986429796/" target="_blank">https://www.facebook.com/events/569369986429796/</a><br />
Website: <a href="http://www.asta.uni-luebeck.de/COAL" target="_blank">http://www.asta.uni-luebeck.de/COAL</a></p>
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		<title>7 Tage mit 7 Büchern</title>
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		<pubDate>Mon, 13 May 2013 06:00:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas Ruge</dc:creator>
				<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[Gremien und Gruppen]]></category>
		<category><![CDATA[KUS]]></category>
		<category><![CDATA[Lesung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ob nun eher Fantasy, Lokalkrimi oder ein kommunistisches Känguru – was auch immer man mag, die Lesereihe „7 Tage &#8211; [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_137482" class="wp-caption aligncenter" style="width: 655px"><img class="size-medium wp-image-137482" alt="Vorgelesen haben auch Studenten." src="http://www.studentenpack.uni-luebeck.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/05/8679393738_c2e1946e0d_o-1-645x432.jpg" width="645" height="432" /><p class="wp-caption-text"><div class="media-credit-container aligncenter" style="width: 655px"><span class="media-credit"><a href="http://www.studentenpack.uni-luebeck.de/index.php/author/ruge/">Lukas Ruge</a> | StudentenPACK.</span></div> Vorgelesen haben auch Studenten.</p></div>Ob nun eher Fantasy, Lokalkrimi oder ein kommunistisches Känguru – was auch immer man mag, die Lesereihe „7 Tage &#8211; 7 Türme &#8211; 7 Bücher“ wusste es zu bieten. Eine Woche wurde, organisiert vom Referat für Kultur, Umwelt und Sport des AStA, jeden Tag an anderem Ort vorgelesen, darunter bekannte Werke wie „Per Anhalter durch die Galaxis“ von Douglas Adams und Neuerscheinungen wie „Küstenblues“ von Krimiautor Jobst Schlennstedt. Den Auftakt machten „Die Känguru-Chroniken“ von Marc-Uwe Kling, vorgelesen von Alexander Bigerl, der zur Begeisterung des Publikums im Blauen Engel dem Tonfall des Autors verblüffend nahe kam. Bei einfachen Lesungen ließ der AStA es nicht: Beim Krimiabend – Mord im Hörsaal getauft – erhielten die Gäste neben der Autorenlesung eine Präsentation von Prof. Meißner zu dem Thema: „Rechtsmedizin im Buch: Fiktion oder Realität?“ in welcher der Rechtsmediziner launisch und gleichzeitig urkomisch in die Realität seines manchmal recht unappetitlichen Berufs einführte. Die Lesung des Science-Fiction-Klassikers „Per Anhalter durch die Galaxis“ von Studenten wurde durch den angebotenen Pangalaktischen Donnergurgler versüßt und in der Holstentorhalle der Musikhochschule konnte man neben den Romanen „Ravinia“ und „Epicordia“ von Thilo Corzilius einer musikalischen Darbietung lauschen. Die Woche endete mit einem ausverkauften Brunch am Sonntag im Alten Kesselhaus, bei welchem Antje Birnbaum „besondere Lesehappen“ servierte.</p>
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		<title>Flucht in den Frieden</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Jan 2013 23:00:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Annika Munko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<category><![CDATA[Einblick schafft Durchblick]]></category>
		<category><![CDATA[Sri Lanka]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn der Tag eines zwölfjährigen Jungen mit den Worten „Umes, du fliegst heute!“ beginnt, kann das so einiges bedeuten. Für [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_93504" class="wp-caption aligncenter" style="width: 655px"><div class="media-credit-container aligncenter" style="width: 655px"><a href="http://srilanka.for91days.com" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-93504" title="Jaffna 1" src="http://www.studentenpack.uni-luebeck.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/01/Jaffna-1-645x430.jpg" alt="" width="645" height="430" /></a><span class="media-credit">mit freundlicher Genehmigung von Flickr-Nutzer For91days</span></div><p class="wp-caption-text">Umeswaran Arunagirinathan ist dem Bürgerkrieg auf Sri Lanka entkommen.</p></div>Wenn der Tag eines zwölfjährigen Jungen mit den Worten „Umes, du fliegst heute!“ beginnt, kann das so einiges bedeuten. Für Umeswaran Arunagirinathan kündigten sie 1991 allerdings nicht den Beginn einer Klassenfahrt an, sondern den Anfang einer acht Monate langen Flucht quer über die Kontinente mit dem Ziel, in Hamburg anzukommen und dort ein friedliches Leben führen zu können.</p>
<p>Wie es dazu kam und wie es anschließend weiterging, davon erzählte er am 10. Dezember im Rahmen der Vortragsreihe „Einblick schafft Durchblick“ der Fachschaft Medizin einem interessierten, etwa hundertköpfigen Publikum, dem auch einige bekannte Gesichter aus seiner Zeit in Lübeck angehörten, denn: Umes hat hier in Lübeck Medizin studiert. Mitgebracht hatte er das Buch, das er über seine Erlebnisse während der Flucht aus Sri Lanka und nach seiner Ankunft in Deutschland geschrieben hat und aus dem er zwischen seinen Schilderungen auch einiges vorlas.</p>
<p>Der Grund für die Flucht aus Sri Lanka liegt nahe: Von 1983 bis 2009 herrschte in Sri Lanka, vor allem im Norden, Bürgerkrieg zwischen Singhalesen und der tamilischen Minderheit, zu der auch Umes und seine Familie gehören. Die Kindheit des 1978 geborenen Umes war dadurch sehr von diesem Krieg geprägt. Von klein auf bekam er mit, wie Nachbarn bei Bombenangriffen ums Leben kamen, wie überlegt wurde, wie und wohin man am besten fliehen könnte und womit man noch seinen Lebensunterhalt verdienen kann, wenn es zu gefährlich wird, in die Stadt zu fahren, um dort Zwiebeln zu verkaufen. Seine Schule wurde geschlossen, die große Schwester starb an den Folgen einer bei uns problemlos behandelbaren Nierenerkrankung und die „Tamil Tigers“, eine paramilitärische, für einen unabhängigen tamilischen Staat kämpfende Gruppierung, zog durch die Lande und brachte schon Kinder dazu, sich ihnen als künftige Soldaten anzuschließen.</p>
<h3><strong>Zukunft? Ungewiss.</strong></h3>
<p>Umes&#8217; Mutter machte sich immer größere Sorgen um das Leben und die Zukunft ihres ältesten Sohnes und fasste daher den Entschluss, ihn nach Deutschland zu einem Onkel zu schicken, der sich bereiterklärt hatte, ihn aufzunehmen und die Flucht finanziell zu unterstützen. Doch „jemanden nach Deutschland schicken“ klingt einfacher als es ist, wenn im Land Krieg herrscht und es unmöglich ist, einfach ein Visum für Deutschland zu bekommen. Die beiden reisten von Puthur im Norden Sri Lankas nach Colombo im Süden, wo Umes&#8217; Mutter einen sogenannten Schlepper ausfindig machte, der für damals 15.000DM die illegale Reise ihres Sohnes nach Deutschland organisieren sollte. Die Schulden für seinen eigenen und den Schlepper seines jüngeren Bruders sollten Umes noch jahrelang begleiten.</p>
<p>Nachdem endlich diverse Formalien geregelt waren, ging für Umes am 6. Januar 1991 die turbulente Reise los: Angeblich zu einem Besuch bei Verwandten flog er zuerst nach Singapur, bevor es nach einem Zwischenstopp in Arabien weiter nach Togo ging. Hier warteten Umes und viele andere Tamilen monatelang auf die Weiterreise, immer zwischen der Hoffnung, schon bald auf dem direkten Weg nach Europa zu sein, und der sich nach Monaten ereignislosen Ausharrens breitmachenden Resignation. Was in der Heimat geschah, wusste keiner so genau: Telefonate waren sehr teuer und das alte Radio, mit dem einer der Männer Tag für Tag versuchte, Empfang zu bekommen und Nachrichten zu hören, funktionierte nur manchmal. Als Informationsquelle blieben lediglich die Neuankömmlinge aus Sri Lanka, die von immer neuen Bombenanschlägen berichteten und damit niemanden beruhigen konnten, denn die Sorge um die Verwandten war bei allen groß.</p>
<p>Die Versuche, Flüchtlinge über Marokko oder Benin nach Europa zu bringen, scheiterten und auch Umes musste, nachdem er sich zu Fuß inmitten einer Gruppe afrikanischer Frauen über die Grenze nach Ghana geschmuggelt hatte, nach einem weiteren Monat des Wartens entmutigt nach Togo zurückkehren. Der darauffolgende Versuch, über Benin, Nigeria und Spanien nach Deutschland zu fliegen, glückte dann aber endlich und nach nur einer Nacht in einem Heim in Frankfurt wurde Umes am 11. September 1991 von seinem Onkel abgeholt und mit nach Hamburg genommen. Dort angekommen konnte er schließlich ohne Angst vor Bomben werfenden Hubschraubern seine Jugend verbringen.</p>
<h3><strong>Mit Glück und sehr viel Arbeit vom sozialen Brennpunkt ins Uniklinikum</strong></h3>
<p>In all der Zeit hat Umes hart gearbeitet, sei es als Tellerwäscher, Putzmann oder Extrawache im Krankenhaus, um möglichst früh seine Eltern unterstützen zu können.</p>
<p>Doch er hat auch sehr viel Glück gehabt: Hätte er keinen Onkel in Hamburg gehabt, der seine Flucht finanziell unterstützt, wäre es ihm nicht möglich gewesen, dem Krieg zu entkommen. Wäre er während der Flucht nach Deutschland als illegaler Flüchtling geschnappt und zurückgeschickt worden, wäre er in Sri Lanka wahrscheinlich direkt im Gefängnis gelandet. Hätte er, als sein Asylantrag abgelehnt wurde, nicht die Unterstützung seiner Lehrer und vieler Eltern der Schule gehabt, die sich mit einer Petition für sein Bleiben einsetzten, hätte er nicht einmal sein Abitur in Deutschland ablegen dürfen. Nach dem Abschluss hätte Umes ohne die Hilfe des Hamburger Senats sowie eine Bürgschaft seines Patenonkels keine Aufenthaltsbewilligung für sein Medizinstudium in Lübeck bekommen und ohne Spenden, die es ihm erlaubten, eine Zeitlang nicht arbeiten zu müssen, hätte er sein Physikum im dritten und letzten Anlauf vielleicht nicht bestanden.</p>
<h3><strong>Ende gut, alles gut?</strong></h3>
<p>Letztlich ist für Umes dann doch irgendwie alles gutgegangen, immerhin arbeitet er mittlerweile als Assistenzarzt im Herzzentrum des Universitätsklinikums Eppendorf in Hamburg, derzeit in der Kinderherzchirurge. Seinen Eltern kann er dadurch regelmäßig Geld schicken und ihnen so ein Leben im Süden Sri Lankas, in Sicherheit, finanzieren. 2008 erhielt er endlich seinen deutschen Pass und jetzt hofft er, in drei Jahren sowohl seinen Doktortitel als auch den Facharzt für Herzchirurgie in der Tasche zu haben. Bis dahin versucht Umes weiter, sich für andere einzusetzen und ihnen an seiner eigenen Biografie zu zeigen: Man kann es schaffen, als kein Wort Deutsch sprechendes Flüchtlingskind erfolgreicher Arzt zu werden, man darf nur nicht den Mut verlieren.</p>
<p>Vor seinem Abflug nach Singapur nahm Umes&#8217; Mutter ihrem Sohn das Versprechen ab, bei seiner Rückkehr nach Sri Lanka als Arzt zu kommen, nicht zu rauchen und nicht zu trinken. Letzteres zwang die Organisatoren dazu, die bei Präsenten nahezu obligatorische Weinflasche nach Ende der auf die Lesung folgenden Fragerunde dezent hinter dem Medientower des Audimax verschwinden zu lassen, was bei dem einen oder anderen aufmerksamen Beobachter für ein Schmunzeln sorgte.</p>
<p>Doch obwohl Umes mittlerweile Arzt, noch immer Nichtraucher und alkoholabstinent ist, glaubt dieser nicht, dass er je wieder nach Sri Lanka reisen wird: Sein Buch „Allein auf der Flucht – Wie ein tamilischer Junge nach Deutschland kam“ und die Tatsache, dass er illegal das Land verlassen hat, dürften ihn in Sri Lanka nicht gerade zum gern gesehenen Gast machen, sodass er voraussichtlich sicherheitshalber nicht nach Sri Lanka zurückkehren wird.</p>
<p>Denn obwohl sich die Verhältnisse in Sri Lanka seit Ende des Bürgerkriegs 2009 verbessert haben, traut Umes sich nicht, zurückzukehren: Noch immer werden politische Gegner ausgeschaltet und richtige Pressefreiheit gebe es auch nicht, sagt er, doch die Menschen seien dankbar, dass nun Frieden ist. So fand auch das bisher einzige Wiedersehen mit seiner Mutter 15 Jahre nach seiner Flucht nicht in Sri Lanka, sondern bei seiner Schwester in London statt, was für alle Beteiligten ein wenig seltsam war: Umes, der Hamburg mittlerweile als seine Heimat betrachtet, ist in Deutschland voll integriert, seine Schwester lebt in einem von sehr vielen Tamilen bewohnten Viertel und ihre Mutter in Sri Lanka, was durch mehr als genug Unterschiede in Lebensstil und Ansichten etliche Diskussionen über Mode und Lebensplanungen provozierte.</p>
<p>Wer mehr über Umeswaran Arunagirinathans Leben in Sri Lanka, seine Flucht nach Deutschland oder die Probleme, mit denen er hier zu kämpfen hatte, erfahren möchte, kann entweder bei Amazon eines der letzten Exemplare von „Auf der Flucht“ bestellen oder aber noch ein bisschen abwarten: Derzeit schreibt Umes an seinem zweiten Buch, in dem er zusätzlich beispielsweise auf seine Erfahrungen als dunkelhäutiger Arzt in Deutschland eingehen wird.</p>
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		<title>Viva la Vida – es lebe das Leben!</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Jan 2013 23:00:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sophia Janßen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[Gremien und Gruppen]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Unichor]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch im 25. Jahr seines Bestehens feiert der Unichor Lübeck die Freude am Leben und an der Musik in jedem [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Auch im 25. Jahr seines Bestehens feiert der Unichor Lübeck die Freude am Leben und an der Musik in jedem Semester neu. In diesem Semester wird der Chor ein kurzweiliges, buntes Programm aufführen, was aktueller kaum sein könnte.</p>
<p>Mit Stücken von Peter Fox, Coldplay, Robbie Williams, Xavier Naidoo und vielen mehr werden die 80 Sängerinnen und Sänger des Unichors bekannte Chart-Hits in neuer Form mit geballter Stimmgewalt interpretieren.</p>
<p>Erlebt das abwechslungsreiche Gute-Laune-Programm am 25. Januar 2013 um 19:30 Uhr in der Aula der Oberschule zum Dom. Eintritt: 8 (ermäßigt: 4) Euro. Weitere Informationen unter <a href="http://www.unichor-luebeck.de" target="_blank">www.unichor-luebeck.de</a>.</p>
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		<title>Damit das Bier nie alle wird!</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Nov 2012 11:00:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>StudentenPACK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[Vorwoche]]></category>

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		<description><![CDATA[Für die Erstis ist es eine „absolut geile“ Woche mit vielen neuen Gesichtern, wenig Schlaf, literweise Bier und kontinuierlicher Beschallung [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp mceIEcenter"><div id="attachment_73841" class="wp-caption aligncenter" style="width: 655px"><div class="media-credit-container aligncenter" style="width: 655px"><img class="size-medium wp-image-73841" title="Miteinander lustig samma" src="http://www.studentenpack.uni-luebeck.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/11/P1000214-Miteinander-lustig-samma-645x483.jpg" alt="" width="645" height="483" /><span class="media-credit"><a href="http://www.studentenpack.uni-luebeck.de/index.php/author/maennel/">Georg Männel</a> | StudentenPACK.</span></div><p class="wp-caption-text">Miteinander lustig samma</p></div></div>
<p>Für die Erstis ist es eine „absolut geile“ Woche mit vielen neuen Gesichtern, wenig Schlaf, literweise Bier und kontinuierlicher Beschallung mit einem Lied, das sie wohl nie vergessen werden. Was sich vermutlich keiner von ihnen vorstellen kann, ist: Es geht noch besser. Denn hinter den Kulissen der Vorwoche wird zwar viel gearbeitet, doch der Spaß kommt dabei nicht zu kurz.</p>
<h3><strong>Alles für diesen Moment</strong></h3>
<p>Bis letztendlich diese eine, möglichst gut organisierte Woche steht, ist eine Menge zu tun. Für die Drittsemester, die sich traditionell um Organisation und Durchführung der Vorwoche kümmern, beginnen die Planungen bereits ein halbes Jahr vorher. Noch früher geht&#8217;s für die sogenannte Kerngruppe los: Die Fünftsemester, die von der Vorwoche einfach nicht genug bekommen können und im Vorjahr durch eine besondere Portion Motivation und Engagement aufgefallen sind, tragen die Verantwortung dafür, dass die Drittsemester wirklich etwas auf die Beine stellen und dabei nicht den Spaß an der Sache verlieren oder sie über ihren Klausurvorbereitungen ganz vergessen. Sie stehen den Ersthelfern während der Vorbereitungen mit ihren Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr zur Seite, machen sich Gedanken um die Finanzierung und koordinieren, dass nicht plötzlich die AStA-Garage noch mit den Resten der letzten Party vollgestopft ist, wenn das Bier für die Stadtrallye geliefert wird. Ebenfalls nicht zu vergessen ist die Auswahl des Ersti-Lieds, die nicht nur viel Zeit – die Suche danach beginnt quasi mit der Einladung in die Kerngruppe – sondern auch einiges an Nerven kostet: Welches Lied nervt so sehr, dass man sämtliche Erstis binnen drei Minuten aus dem Mathevorkurs ins Audimax-Foyer treiben kann? Und welches Lied ist zusätzlich noch absolut partytauglich, bisher eher unbekannt, hat einen mitsingbaren Text, ein cooles Video und treibt nicht auch alle Helfer komplett in den Wahnsinn? Stundenlange Internetrecherchen, verteilt auf über ein halbes Jahr, bis dann kurz vor Beginn der Vorwoche plötzlich dieses eine Lied auftaucht, das nicht nur Soundtrack des Studienstarts, sondern auch Jahre später noch aussagekräftiger Indikator dafür wird, wie viele Studenten des jeweiligen Semesters auf einer Party anwesend sind. Denn egal, wie groß der Hass auf dieses Lied zwischendurch wird: Am Ende der Woche ist es mit so vielen Erinnerungen behaftet, dass jeder es liebt.</p>
<p>Doch im Vorfeld gibt es noch so einiges Handfesteres zu tun, als ein ultimativ nerviges Lied zu finden: Die Stadtrallye will geplant und der Stundenplan entworfen werden, die Ersti-Tüten brauchen möglichst viel Füllung, das Ersti-Hilfe-Heft muss aktualisiert werden und das Abendprogramm fällt auch nicht vom Himmel.</p>
<p>Mithelfen kann dabei jeder aus dem zu dem Zeitpunkt noch nicht ganz dritten Semester: Wer Lust hat, sich an der Organisation eines speziellen Programmpunkts oder allgemein des ganzen Rahmenprogramms zu beteiligen, trägt sich einfach bei einem der im Frühling stattfindenden Treffen auf eine E-Mail-Liste ein und ist damit ständig auf dem neusten Stand.</p>
<p>Jeder Helfer kann nun – abhängig von Motivation und zur Verfügung stehender Zeit – entscheiden, wie tief er in die Operation Vorwoche einsteigen möchte: Von einmaligen Aktionen wie dem Schreiben einer kurzen Vorstellung des eigenen Studiengangs über kontinuierliche Bemühungen, Sponsoren für die Ersti-Tüten zu finden, bis hin zur Koordination all dessen, was für eine Aktion wie die Stadtrallye organisiert und bedacht werden muss, ist alles dabei. Den sogenannten „Gruppenchefs“, die für die Planung der einzelnen Programmpunkte zuständig sind, steht dabei immer ein Kerngruppenmitglied als Ansprechpartner zur Verfügung, sodass die Ersthelfer ohne wegen hin- und hergeschobener Verantwortlichkeiten lange warten zu müssen, mit ihrer Arbeit fortfahren können und gleichzeitig die Kerngruppe insgesamt stets informiert ist.</p>
<h3><strong>Heute ein König</strong></h3>
<p>Die Kerngruppe, welche sich selbst auch gerne als Götter und Sklaventreiber bezeichnet, ist ab ihrer Einladung zur förmlichen Übergabe der Verantwortung permanent geistig mit dem Thema Vorwoche beschäftigt. Von Motivationsansprachen bis hin zu möglichen Strafen für Arbeitsverweigerung sollte dabei alles möglichst gut geplant sein. Dafür und damit wenigstens eine Handvoll Personen den sich Ersthelfer nennenden Ameisenhaufen überblicken und anweisen kann, steht die Kerngruppe permanent untereinander und mit den von ihnen auserwählten Veranstaltungsverantwortlichen in Kontakt. Bereits im Sommersemester davor finden etliche Treffen statt und in der heißen Phase zwei Wochen vorher trifft sie sich fast täglich.</p>
<p>Das Hauptaugenmerk, neben dem Überwachen der Drittsemester, liegt auf der Finanzierung und damit auf der Messe am Mittwoch. Nachdem der Antrag vom StuPa bewilligt wurde, beginnt die Jagd auf die schwarze Null. Da der Getränkeverkauf zu studentenfreundlichen Preisen nicht annähernd genug abwirft, um die Ausgaben zu decken, müssen Firmen, die einen Stand auf der Messe haben, 350 Euro bezahlen. Es gilt also schon sehr früh, Firmen anzuschreiben und auf eine Zusage zu hoffen. Außerdem ist darauf zu achten, dass die Firmen so zufrieden wie möglich sind und im nächsten Jahr wiederkommen. Neben den Firmen müssen auch studentische Gruppen bedacht werden, die in ihrer Kommunikation und Organisation manchmal etwas schludrig sind, sodass auch noch am Tag vorher Leute um Plätze auf der Messe bitten. Als Dank für die Bemühungen, den Standinhabern möglichst alles Benötigte zur Verfügung zu stellen und ihnen darüber hinaus die Zeit mit Marzipan zu versüßen, erhält man aber auch mal eine Einladung zum 50-jährigen Jubiläum der Burschenschaften.</p>
<p>Das insgesamt sehr arbeitsintensive Leben der Kerngruppenmitglieder wird in der Vorwoche außer mit dem Privileg, königlich auf dem roten Sessel zu thronen, zusätzlich mit viel Bier und wenig Schlaf vergütet. So wenig Schlaf, dass ein Teil es nachmittags nicht einmal mehr ins eigene Bett schafft und stattdessen ein Nickerchen im AStA hält, um zu neuen Kräften zu gelangen. Die benötigt man nämlich, um Ruhm und Ehre zu erlangen und den Erstis eine unvergessliche Vorwoche zu bescheren.</p>
<div class="mceTemp mceIEcenter"><div id="attachment_73843" class="wp-caption aligncenter" style="width: 655px"><div class="media-credit-container aligncenter" style="width: 655px"><img class="size-medium wp-image-73843" title="Nicht immer, aber immer öfter" src="http://www.studentenpack.uni-luebeck.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/11/IMG_0037-Nicht-immer-aber-immer-öfter-Annika-Munko-645x430.jpg" alt="" width="645" height="430" /><span class="media-credit"><a href="http://www.studentenpack.uni-luebeck.de/index.php/author/munko/">Annika Munko</a> | StudentenPACK.</span></div><p class="wp-caption-text">Nicht immer, aber immer öfter</p></div></div>
<h3><strong>Zeit für das Besondere</strong></h3>
<p>Bei der Planung der Aktionen geht es natürlich nicht nur darum, irgendein Programm auf die Beine zu stellen, nein: Es soll möglichst perfekt und außergewöhnlich sein. Daran arbeiten alle Beteiligten mit einer Einsatzbereitschaft, als ginge es um die eigene Geburtstagsparty.</p>
<p>Details wie die Tatsache, dass die Stadtrallye am Dom beginnt und endet, werden unter die Lupe genommen und werfen eventuelle Probleme auf, an die man im ersten Moment nicht unbedingt denkt: Die Idee, dass die Polizei darüber informiert sein sollte, dass am Tag der Stadtrallye dutzendweise seltsam gekleidete und angeheiterte Studenten durch die Innenstadt ziehen, liegt noch nah, aber wer denkt daran, dass im Dom an einem Samstag im Oktober durchaus Hochzeiten oder Taufen stattfinden könnten und das an speziell diesem Tag eher ungünstig wäre? Auch die Getränkebeschaffung ist nicht „mal eben so“ zu erledigen: Die im Verlauf der Rallye ausgeschenkten 153 Liter Sangria mussten schon im Juli gekauft und abgeholt werden, bevor der Sangria aus dem Sortiment genommen wurde. Dieses Problem gibt es bei Bier bekanntermaßen eher nicht, trotzdem erfordert allein schon die benötigte Menge gewisse Planungen: 440 Sixer (= mehr als 1300l) kann man im Supermarkt nicht spontan mitnehmen. Und Bier in Sixern hat zwar super Flugeigenschaften, doch damit diese ausgenutzt werden können, braucht es eine aus vielen Händen bestehende Kette, die bis zu einem der Autos reicht. Im Auto ist dann selbstverständlich noch nicht Endstation, denn für die Stadtrallye wird das Bier an die in der gesamten Innenstadt verteilten Stationen geliefert. Am Ende des Tages sammeln die tapferen, den ganzen Tag nüchternen (!) Fahrer Restbier und Leergut wieder ein und bringen beides zum AStA, wo die vollen Flaschen auf ihren Abstecher zu den Flunky-Ball-Turnieren beim Grillen &amp; Chillen und die leeren auf den Abtransport zum Supermarkt warten. Die Pfandrückgabe an sich ist auch nochmal eine lustige Aktion: Wie die Erfahrungen der vergangenen Jahre zeigen, arbeitet der Pfandautomat bei Real etwas schneller als der bei Aldi, sodass die Wahl des Supermarktes leicht fällt. Dennoch bleibt der Aufwand der gleiche: Jede einzelne Flasche muss in den Pfandautomaten gesteckt werden, was bei etwa 1200 Flaschen durchaus ein paar Stunden in Anspruch nehmen kann.</p>
<p>Vor den Großbestellungen wurde das Bier dieses Jahr übrigens vom Orga-Team ausgiebig getestet und allen auf der Stadtrallye gehörten Vorwürfen zum Trotz nicht nur nach dem Preis ausgewählt: Der Geschmack und das Verletzungsrisiko durch Glasflaschen spielten bei der Entscheidung ebenfalls eine Rolle.</p>
<p>Weitere zeitintensive Vorbereitungen sind beispielsweise die Suche nach der passenden Location und DJs für die Party am Donnerstag, die Wahl des Films für den Kino-Abend und die Entwicklung eines Stundenplans für die Mediziner, der es den Dozenten der im ersten Studienjahr relevanten Fächer erlaubt, ein bisschen für Bücher und das Fach an sich zu werben.</p>
<p>Die Überarbeitung des Ersti-Hilfe-Heftes erfordert ebenfalls einiges an Überblick und rechtzeitiger Organisation: Viele für Studenten interessante Gruppen müssen nicht nur einmal dazu aufgerufen werden, einen Artikel zu verfassen, sondern brauchen mehrmalige Erinnerungen, bestenfalls noch vor Beginn der Klausurenphase des Sommersemesters. Doch trotz aller frühzeitigen Bemühungen wird das Ersti-Hilfe-Heft letztendlich in einer Nacht gebaut: Die tatsächlich irgendwann eingehenden Artikel entsprechen meist in irgendeinem Punkt nicht den Anforderungen, was diverse Änderungen – warum sollte man eine vorgegebene Zeichenzahl einhalten und was ist eigentlich Rechtschreibung? – notwendig macht. Und auch damit ist es noch nicht getan: Layout, Satz und die Überwachung des Druckens folgen, bevor endlich das Resultat auf dem Tisch liegt und über die Ersti-Tüten verteilt werden kann.</p>
<p>Auch die Füllung der Ersti-Tüten ist hier erwähnenswert: Heimlich, still und von den meisten Nichtbeteiligten unbemerkt werden bereits Monate vor der Vorwoche dutzende Mails oder Briefe geschrieben, Telefonate geführt und die Vorteile einer für Studenten brauchbaren Sachspende erläutert. Hartnäckigkeit und viel Geduld in Warteschleifen sind nötig, um überhaupt an den richtigen Ansprechpartner zu geraten, der nach Murphys Gesetz wahrscheinlich gerade im Urlaub ist. Bis zum zwei Wochen später stattfindenden Gespräch mit dem Entscheidungsbefugten ist aus der begeisterten dreiminütigen Vorstellung der Ersti-Tüten dann eine Drei-Satz-Präsentation geworden, was aber nichts am Resultat ändert: Viele überregionale und die meisten Lübecker Firmen und Geschäfte stehen der Möglichkeit, in der Ersti-Tüte für sich zu werben, sehr positiv gegenüber, sodass sich der Sitzungsraum des AStAs Mitte September in ein riesiges Lager mit Kartons voller Müsliriegel, Kondome, Gutscheine und Informationsbroschüren verwandelt. Doch nicht alles, was einem angeboten wird, landet letztendlich auch in den Tüten: Mal versucht eine Apotheke, leere Bonbondosen loszuwerden, mal bietet ein Copyshop insgesamt 50 Gratis-Kopien für alle 630 Studienanfänger zusammen an und ein anderes Mal folgt auf die Zusage eines Schuhgeschäfts ein Haufen jahrzehntealt aussehender, original verstaubter Fußmessschalen bis Schuhgröße 27.</p>
<p>Für gute Unterhaltung ist also gesorgt und auch wenn zeitweise so wenig neue Zusagen eintreffen, dass es absolut unmöglich erscheint, alle Tüten zufriedenstellend zu füllen: Die Mühe lohnt sich. Nicht nur, weil am Ende ein Meer von blauen Tüten beweist, was man auf die Beine gestellt hat, sondern auch, weil die Tütenpackerei den Helfern Erlebnisse beschert, die sie sonst nie gehabt hätten. Wer kann schon von sich behaupten, mit 600 Müsliriegeln im Bus quer durch die Stadt gefahren zu sein? So etwas bleibt hängen, ebenso wie die riesige Gemeinschaftsaktion, bei der an einem sonnigen Nachmittag im und vor dem AStA die Tüten gepackt werden: Viele, viele Ersthelfer, die wie am Fließband Tüten herumreichen und immer wieder das gleiche hineinwerfen, bis der Karton leer ist und ein neuer angefangen wird. Dabei sollte der Weg der Tüten von einer Packstation zur nächsten klar definiert sein, Mediziner- und MINTler-Tüten müssen abgezählt und getrennt werden und ganz zum Schluss findet sich bestimmt noch irgendetwas wichtiges, was in all dem Gewusel vergessen wurde und nachträglich in jede einzelne Tüte gesteckt werden muss. Aber das macht ja nichts: Der nächste Tag ist auch noch ein Tag und die Aussicht auf übrigbleibende Traubenzuckerlollis, Douglas- oder Biergutscheine ein zusätzlicher Anreiz wiederzukommen.</p>
<div class="mceTemp mceIEcenter"><div id="attachment_73845" class="wp-caption aligncenter" style="width: 655px"><div class="media-credit-container aligncenter" style="width: 655px"><img class="size-medium wp-image-73845" title="Genuss für Leib &amp; Seele" src="http://www.studentenpack.uni-luebeck.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/11/P1000218-1-Genuss-für-Leib-Seele-Georg-645x430.jpg" alt="" width="645" height="430" /><span class="media-credit"><a href="http://www.studentenpack.uni-luebeck.de/index.php/author/maennel/">Georg Männel</a> | StudentenPACK.</span></div><p class="wp-caption-text">Genuss für Leib &amp; Seele</p></div></div>
<h3><strong>Vorwoche – Das Leben ist schön</strong></h3>
<p>Dann ist es plötzlich so weit: Montagmorgen, acht Uhr, mehr oder weniger mitten in den Semesterferien: Rund 40 Ersthelfer treffen sich im AStA, gut gelaunt und freiwillig.</p>
<p>Neugier und die Bereitschaft, wirklich mitanzupacken liegen in der Luft, und obwohl abgesehen von der Kerngruppe niemand einen Plan hat, was passieren muss, sind nach der Verteilung der Ersthelfer-Shirts alle hoch motiviert dabei, irgendetwas zu tun: Tische aufstellen, Tüten hin- und hertragen, Schilder aufhängen – der Countdown zum ersten offiziellen Kontakt mit der bisher unbekannten Spezies „nüchterner Ersti“ läuft und beflügelt ungemein. Mit „BFB! BFB!“ im Ohr erwarten die Ersthelfer die busweise Ankunft der Erstis, die natürlich zeitgleich von der Begrüßungsveranstaltung in St. Petri aufbrechen und damit auch mehr oder weniger gleichzeitig in der Uni eintrudeln. Um diesen Ansturm in den Griff zu bekommen, hat jeder seine Aufgabe: Da stehen Einweiser vor dem Vorklinikum, hinter den Check-In-Schaltern sitzen für einen Studiengang zuständige Teams mit Namenslisten und im hinter der Front wuseln all die herum, die T-Shirts oder Tüten anreichen.</p>
<p>Besonders faszinierend daran ist, dass keiner herumlaufen und Anweisungen geben muss, wer was zu tun hat: Irgendwie findet sich das alles von alleine.</p>
<p>Nach dem Check-In zerstreut sich der rote Schwarm allmählich: Ein Teil baut alles wieder ab, ein anderer macht sich schon wieder bereit, im Mathevorkurs Victoria Justice anzustellen oder nur mit den Medizin-Erstis die Vorwoche zu eröffnen und der Rest geht erstmal zum Essen in den AStA. Denn fleißige Helfer brauchen nicht nur Bier, sondern auch eine handfeste Grundlage dafür.</p>
<p>Um zu gewährleisten, dass diese trotz des eventuell spärlich ausfallenden Frühstücks – weil zum Brotkaufen einfach keine Zeit blieb – vorhanden war, gab es einen ausgefeilten Essensplan und täglich andere Freiwillige, die für die etwa 20 im AStA anwesenden Personen kochten. Dennoch mussten einige Stundenplaner hungern beziehungsweise auf die Mensa ausweichen: Das morgendliche Abschätzen, wie viele Esser mittags unabhängig davon, ob sie sich auf die Liste eingetragen haben oder nicht, da sind, funktioniert offensichtlich nicht, wenn etliche Ersthelfer zum Ende der Woche hin erst ihren Rausch ausschlafen und dann gegen halb zwölf in den AStA kommen. Irgendwann am Nachmittag, wenn jeder nach eigenem Empfinden genug getan hat oder einfach keine Arbeit mehr findet, geht es nochmal kurz nach Hause, bevor zum Abendprogramm die meisten wiederkommen. „13 Semester“ und viele Erstis mit Fragen wie „Du studierst doch Medizin, kannst du mir sagen, wann ich mit der Doktorarbeit anfangen sollte?“ sind durchaus unterhaltsam, zumal am Montag von Kater und Erschöpfung noch nicht die Rede sein kann.</p>
<p>Prinzipiell genauso wie der erste Tag läuft auch der Rest der Woche ab: Morgens findet eine im Laufe der Woche immer schlechter besuchte Vorbesprechung im AStA statt, an die sich ein wechselndes, nur wenig Leerlauf lassendes Programm anschließt.</p>
<p>Vor der Messe beispielsweise muss nicht nur das Audimax-Foyer den Stehtisch- und Stellwand-Wünschen der Firmen entsprechend hergerichtet werden, sondern auch die Brötchen für Erstis und Helfer wollen geschmiert werden. Brötchenschmieren – etwas ganz gewöhnliches, das in dem Ausmaß aber sicher keiner der Beteiligten so schnell vergisst: Wie oft erlebt man es, dass der Kühlschrank mit Panzertape zugeklebt ist, damit er angesichts der Mengen an Aufschnitt und –strich darin nicht von alleine wieder aufgeht? Wer hatte schon Muskelkater davon, dass er kistenweise Mett, Käse und Putenbrust über den Campus trägt? Wann bestreicht oder belegt man stundenlang 1400 halbe Brötchen, schneidet dekorative Paprikastreifen oder Zwiebelringe und hat auch noch Spaß dabei? Wer fährt Wagen mit Tabletts voller Brötchen durch die Gegend und wem fiel schon mal die überaus verantwortungsvolle Aufgabe zu, solche Mengen zu bewachen, damit sie nicht dem vorzeitigen Verzehr zum Opfer fallen?</p>
<p>Bei dem ganzen Trubel darf die möglichst eindrucksvolle Beschallung der Erstis in jeder Pause mit „ihrem“ Lied selbstverständlich nicht in Vergessenheit geraten. Dabei sollte Lautstärke allerdings nicht vor Qualität gehen: Dass Lautsprecher nur bis zu einer gewissen Lautstärke eine qualitativ hochwertige Musikwiedergabe erlauben, sollte gerade Naturwissenschaftlern eigentlich hinreichend bekannt sein, trotzdem waren die Boxen im Audimax oft übersteuert, sodass selbst „BFB“ nicht mehr gut klang. Auf die Motivation der Ersthelfer, alle eineinhalb Stunden aufs Neue für musikalische Pausenuntermalung zu sorgen, hatte dies allerdings keine Auswirkungen.</p>
<p>Ein weiteres Highlight des Vormittagsprogramms bleibt das Malen der Dekoration für die Mensa-Party am Freitag: Passend zum Motto „Die Welt geht unter – wir gehen steil“ entstand in wenigen Stunden ein für unsere doch sehr naturwissenschaftlich ausgerichtete Universität ziemlich kreatives Deko-Konzept mit etlichen maritimen Komponenten und vielen Füßen, die steil die Wand hochgehen. „An den Füßen angemalt zu werden fühlt sich richtig gut an“, sagt einer der Ersthelfer, dessen Fußabdrücke noch immer im Mensa-Foyer hängen und der ohne Angst vor Erkältungen als einer der ersten die Schuhe auszog. Als Dank dafür hält sich die Farbe nun hartnäckig in seiner Dusche.</p>
<p>Andere Tage erscheinen im Vergleich hierzu nahezu unspektakulär: Erstis beim Kittelkauf beraten, damit die Ärmel nicht zu kurz sind, klingt nicht wirklich spannend, doch jede Aktion ist, was man daraus macht: Die Zeit des Wartens auf den großen Ansturm kann sehr gut genutzt werden um zu beweisen, dass „Best Friend&#8217;s Brother“ ein Discofox ist oder aber um den Songtext zu lernen – den Refrain hat spätestens nach einer Stunde jeder drauf, doch an Tag zwei hapert es noch bei vielen an den Strophen.</p>
<p>Auch das Löschen und Saubermachen des Grills am Donnerstagmorgen gehört zum Aufgabenbereich der Ersthelfer und bietet interessante Eindrücke, was passiert, wenn von Asche bedeckte, noch immer glühende Kohle mehr oder weniger unkontrolliert mit viel Wasser übergossen wird: Dass die Windrichtung dabei eine Rolle spielt, ist sicher eine der wichtigeren Lehren, die daraus gezogen werden können.</p>
<div class="mceTemp mceIEcenter"><div id="attachment_73847" class="wp-caption aligncenter" style="width: 655px"><div class="media-credit-container aligncenter" style="width: 655px"><img class="size-medium wp-image-73847" title="Veierabend für die Kerngruppe" src="http://www.studentenpack.uni-luebeck.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/11/IMG_0104-Veierabend-Philip-Queßeleit-645x430.jpg" alt="" width="645" height="430" /><span class="media-credit">Philip Queßeleit</span></div><p class="wp-caption-text">Veierabend für die Kerngruppe</p></div></div>
<h3><strong>Hopfen und Malz erleichtern die Balz</strong></h3>
<p>Dem zumindest für die MINT-Erstis eher wenig abwechslungsreichen Tagesprogramm aus „BFB“ und Mathevorkurs folgt abends dann die Gelegenheit, Mathe mal vollkommen zu verdrängen und Kontakt zu Medizinern oder aber den allgegenwärtigen Ersthelfern aufzunehmen. Letztere sind zu der Zeit zwar nicht mehr zwangsläufig in roten Shirts anzutreffen, aber deswegen nicht weniger um das Wohl der Studienanfänger und besonders Studienanfängerinnen besorgt: Gerüchteweise soll es zu Auseinandersetzungen beim Kampf mehrerer Drittsemester um die Gunst einer Erstine gekommen sein, was aber von keinem der Beteiligten als Grund bestätigt wurde.</p>
<p>Überhaupt bot gerade das Abendprogramm dieses Jahr einiges an Pannen und unerwarteten Komplikationen: Beim Grillen &amp; Chillen beispielsweise führte eine bildungsorientierte Konkurrenzveranstaltung in einem der Seminarräume dazu, dass die Musik bis zur Siegerehrung der Stadtrallye nur leise laufen durfte. Quasi als Entschädigung für den verhältnismäßig ruhigen Auftakt wurde die Musik danach umso lauter gedreht – was damit endete, dass die Boxen durchbrannten.</p>
<p>Auch bei der Planung der Kneipentour gab es bis zuletzt Probleme, sich auf die teilnehmenden Kneipen festzulegen: In letzter Sekunde landete noch der Klosterkeller auf der Liste, von dem bisher selbst höhere Semester nicht wussten, dass es ihn gibt oder wie gut er ist. Eine andere Kneipe stand zwar schon länger auf der Liste und war darüber auch informiert, hatte an dem betreffenden Abend allerdings entweder nur zufällig frisch gefüllte Lager oder aber vergessen, auch die Bedienungen über den zu erwartenden Studentenansturm in Kenntnis zu setzen. Wie auch immer: Derartige Schwierigkeiten hinter den Kulissen hatten keinerlei Einfluss auf die erhoffte Wirkung: Die Erstis die ganze Woche über betrunken und gut gelaunt, sodass selbst am Donnerstag, dem Tag, an dem normalerweise einige eine Pause einlegen, um sich für Freitag zu schonen, extrem viele im Parkhaus anzutreffen waren: Es war so voll wie noch nie, das Abendprogramm folglich ein voller Erfolg!</p>
<div class="mceTemp mceIEcenter"><div id="attachment_73849" class="wp-caption aligncenter" style="width: 655px"><div class="media-credit-container aligncenter" style="width: 655px"><img class="size-medium wp-image-73849" title="Abends Bit, morgens fit" src="http://www.studentenpack.uni-luebeck.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/11/Abends-Bit-morgens-fit-Caroline-Müller-645x429.jpg" alt="" width="645" height="429" /><span class="media-credit">Caroline Müller</span></div><p class="wp-caption-text">Abends Bit, morgens fit</p></div></div>
<h3><strong>In Leverkusen daheim, in Lübeck zuhause</strong></h3>
<p>Neben dem Ersti-Lied ständig mit dabei war in der Vorwoche noch etwas: Das Vorwochen-Maskottchen, Margarete 44. Während sie die meiste Zeit bei den MINTlern im Mathevorkurs verbrachte, wurden dieses Jahr erstmals auch die Mediziner offiziell mit ihr bekannt gemacht: Im Rahmen des allmorgendlichen Frühsports, der knallhart bis zum letzten Tag durchgezogen wurde und mit einem gewissen Alkoholpegel vom Vorabend durchaus zu einer Herausforderung werden konnte, stand unter anderem eine Buddy-Ogün-Choreografie auf dem Programm, die namensgebend für die schwarz-weiß gefleckte Schnapfuh war. Gefunden wurde sie, schmutzig und stinkend, im vergangenen Jahr am Montag der Vorwoche auf dem Weg zur Petri-Kirche neben einem Müllcontainer. Irgendwie gelang es ihr, das Mitleid der vorbeikommenden Ersthelfer zu wecken, die sie prompt mitnahmen – wenn auch wegen des Gestanks nicht im Auto, sondern an ausgestreckten Armen aus dem Fenster gehalten. Im Wagen vor eben jenen Ersthelfern fuhr übrigens zufällig Prof. Dr. Peter Dominiak, Präsident unserer Universität, über dessen Gedanken zu diesem geschichtsträchtigen Ereignis allerdings nichts bekannt ist. Seit diesem Tag ist Margarete adoptiert und bei allen Vorwochenaktionen mit dabei, wird gehegt und gepflegt und hat sogar eine eigene Facebook-Seite.</p>
<div class="mceTemp mceIEcenter"><div id="attachment_73851" class="wp-caption aligncenter" style="width: 655px"><div class="media-credit-container aligncenter" style="width: 655px"><img class="size-medium wp-image-73851" title="Was dagegen?" src="http://www.studentenpack.uni-luebeck.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/11/Was-dagegen-Elena-Warrlich-645x483.jpg" alt="" width="645" height="483" /><span class="media-credit">Elena Warrlich</span></div><p class="wp-caption-text">Was dagegen?</p></div></div>
<h3><strong>Das einzig Wahre</strong></h3>
<p>Vorwoche ist gleichzusetzen mit Ausnahmezustand. Nicht nur für die Erstis, sondern auch für alle vor oder hinter den Kulissen aktiven Helfer. Der Haushalt liegt eine Woche brach, Abspülen kann durch Einfrieren ersetzt werden, da Geschirr im Gefrierfach zum Glück nicht schimmelt, und Einkaufen oder Wäsche waschen tut nur, wer vorher versäumt hat, ausreichende Vorräte anzulegen.</p>
<p>Denn wenn die Nächte kurz und die Tage anstrengend sind, kann die Zeit zwischen Tages- und Abendprogramm mit einer Stunde Schlaf deutlich sinnvoller genutzt werden als mit der Beschaffung neuen Joghurts.</p>
<p>Doch ganz egal, wen man fragt: Jeder, der eine Woche lang öfter im AStA als zuhause war, mehr Flaschen Flens getrunken als Stunden geschlafen hat und unglaublich viel Energie in die Organisation der Vorwoche gesteckt hat, würde es wieder tun. Die Stimmung im AStA und das Gefühl, gemeinsam etwas ganz Großes auf die Beine zu stellen, sind unglaublich toll und eindeutig besser als nur eine weitere freie Woche.</p>
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		<title>MetaNook 2012</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Nov 2012 08:00:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Schiffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[Gremien und Gruppen]]></category>
		<category><![CDATA[MetaMeute]]></category>
		<category><![CDATA[Nook]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Nach dem großen Erfolg der ersten MetaNook im letzen November veranstalten wir auch dieses Jahr wieder einen lockeren Vortragsabend [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Nach dem großen Erfolg der ersten MetaNook im letzen November veranstalten wir auch dieses Jahr wieder einen lockeren Vortragsabend zum Austausch von Wissen: die Night of Open Knowledge, kurz Nook.</p>
<p>Am 16. November geht es wieder um freies Wissen. Wir wollen euch um 17:30 Uhr im Gebäude 65 (auch Audimax genannt) begrüßen, uns vorstellen und euch einen kurzen Überblick über den Ablauf des Abends geben. Anschließend geht es um 18:00 Uhr mit den ersten Vorträgen los. Dieses Jahr finden diese parallel in drei Seminarräumen und einem Hörsaal statt. Ein großes und beliebtes Thema wird, wie auch letztes Jahr, LaTex sein, wo euch unsere Profis nach einer Einführung in das Setzen von Dokumenten auch einen Überblick in die Grafikbibliothek TikZ geben.</p>
<p>Neben den Vorträgen steht euch natürlich auch unsere Lounge zur Verfügung, in der ihr chillen und euch bei einer Mate oder einem Bier untereinander über eure Erfahrungen oder Interessen austauschen könnt. Vielen Dank an P++, die sich um die Getränke und deren Verkauf kümmern und uns tatkräftig unterstützen! Zudem haben wir einige Stände, an denen ihr euch über unterschiedliche Projekte informieren und Kontakte knüpfen könnt. Auch haben wir ein paar Brezeln und einen kleinen Stand mit Würstchen vor dem Audimax organisiert, sodass ihr nicht hungern müsst.</p>
<p>Auf unserer Webseite findet ihr eine Übersicht über die Vorträge und einen Zeitplan. Dort gibt es auch Beschreibungen der einzelnen Veranstaltungen und mehr Infos zu den Inhalten sowie, ob Vorkenntnisse zum Verständnis erforderlich sind. Meist sind diese aber nicht nötig, denn die vorgestellten Themen sollen vor allem eins: Interessierte zum Mitmachen anregen.</p>
<p>Wir freuen uns auf einen interessanten Abend mit spannenden Themen und auf Euch!</p>
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		<title>Ein Sommer ohne Lübeck Pop Symphonics&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Nov 2012 07:00:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Sammann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[Gremien und Gruppen]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Pop Symphonics]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; bedeutet mehr Zeit für Sonne und Schonung für die Geldbörse – möchte man meinen. Doch die treuen Zuhörer mögen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; bedeutet mehr Zeit für Sonne und Schonung für die Geldbörse – möchte man meinen. Doch die treuen Zuhörer mögen das Ensemble und dessen Esprit vermisst haben. Für die Orchester-, Band- und Chormitglieder war der Sommer ohne Konzerte jedoch keineswegs als hitzefrei freigegeben. Im Dezember 2011 hat sich Sven Rieper von der musikalischen Leitung der Lübeck Pop Symphonics mit einem fulminantem Weihnachtskonzert in Zusammenarbeit mit dem Chor der Lübecker Universität verabschiedet. Im Januar 2012 bekamen vier Kandidaten die Chance, sich in einem Dirigat für ein Dirigentenamt zu bewerben. Carsten Bowien, Chordirektor am Volkstheater Rostock und Leiter der Rostocker Singakademie, konnte die Lübeck Pop Symphonics in Art und Umgang überzeugen und übernimmt seit Februar 2012 das Amt von Sven Rieper. Den Sommer haben die Lübeck Pop Symphonics und Carsten genutzt, um sich näher kennenzulernen und ein Konzertprogramm für das Wintersemester 2012/2013 auszuarbeiten und einzustudieren. In dieser Zeit konnte ebenfalls ein neuer musikalischer Leiter aus den eigenen Reihen gestellt werden. Norman Scheel hat die Lübeck Pop Symphonics mit Rat, Tat und vor allem Arrangements versorgt, die Carsten als Dirigent ausgestalten konnte.</p>
<p>Das Ergebnis gibt es im November zu hören und zu erleben. Die Pop Symphonics Lübeck laden wieder zu Konzerten mit besonderer Note ein. Dabei gibt das Ensemble aus symphonischem Orchester, Band und Projektchor schöne, bewegende und aufregende Titel aus Rock, Pop, Filmmusik, Musical, Oper und Crossover zum Besten – umrahmt von Moderation mit Witz und Charme. Am 23. November um 20:00 Uhr und am 25. November um 18:00 Uhr laden die Pop Symphonics Lübeck in das Audimax der Universität zu Lübeck (AM1) ein. Karten gibt es im Vorverkauf im Foyer der Mensa (14. und 15. November) und ab sofort bei Weiland in der Königstraße sowie dem Pressezentrum Lübeck. Die Abendkasse wird ebenfalls mit einem limitierten Kontingent an Karten bestückt sein.</p>
<p>Erlebe einen Raketenstart mit „Apollo 13“, der in eine Welt ganz im Sinne von Halloween entführt. Höllenfledermäuse aus „Bat out of hell“ deuten auf Biester aus „Die Schöne und das Biest“, die es zu jagen und vermählen gilt. Wer das nicht zu glauben wagt, wird in „Don&#8217;t stop believin&#8217;“ Mut zugesprochen bekommen, von allem Klassischen loszulassen und die bezaubernde Welt des Crossover zu betreten. Die Lübeck Pop Symphonics freuen sich auf dein Ohr und Besuch.</p>
<p>Auch dieses Jahr gibt es für tatkräftige Helfer, ohne die diese Konzerte nicht möglich sind, Freikarten. Wer Interesse hat, kann sich per E-Mail melden. Nähere Infos unter steffen.sammann@gmail.com.</p>
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		<title>Das Jubiläumskonzert</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Jun 2012 22:00:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sophia Janßen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[Gremien und Gruppen]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Unichor]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Jubiläumskonzert des Universitätschores zu Lübeck wird euch in ungeahnt phantasievolle Welten entführen! Nox et Lux, Finsternis und Licht, Nacht [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div class="media-credit-container aligncenter" style="width: 655px"><a href="http://www.studentenpack.uni-luebeck.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/06/Plakate.jpg" rel="shadowbox[sbpost-19081];player=img;"><img class="size-medium wp-image-19082" title="Plakate" src="http://www.studentenpack.uni-luebeck.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/06/Plakate-645x463.jpg" alt="" width="645" height="463" /></a><span class="media-credit">Uni-Chor</span></div>
<p>Das Jubiläumskonzert des Universitätschores zu Lübeck wird euch in ungeahnt phantasievolle Welten entführen! Nox et Lux, Finsternis und Licht, Nacht und Tag – klangvoll und atmosphärisch stehen zwei Werke im Mittelpunkt des Programmes: Die „Nocturnes“ von Morten Lauridsen (1943) und die „Sunrise Mass“ des norwegischen Komponisten Ola Gjeilo (1974).</p>
<p>Begleitet von einem Streicherensemble der Lübecker Philharmoniker, die das Konzert ihrerseits durch die „Celestial Fantasy“ von Alan Hovhaness (1911-2000) ergänzen, und von dem Pianisten Daniel Rudolph wird der Chor in der Lübecker Aegidienkirche im wahrsten Sinne zu später Stunde „die Sonne aufgehen lassen“.</p>
<p>Feiert unser Jubiläum mit uns! Am 29.06.2012, um 21 Uhr in St. Aegidien Lübeck.</p>
<p>Seit nunmehr 25 Jahren ist der Unichor –hervorgegangen aus der Gedenkfeier für die Körperspender der Anatomie- fester Bestandteil der musikalischen Ausgestaltung universitärer Anlässe, wie der Semestereröffnung und der Promotionsfeier. In den regelmäßigen Semesterkonzerten sind Stücke aus verschiedenen Genres zu erleben, ob weltlich oder geistlich, a cappella, mit Klavier oder Sinfonieorchester, kurze Lieder oder große Werke – sowohl für unsere Zuhörer/innen, als auch für die mittlerweile 80-90 Sänger/ innen, ist in jedem Semester etwas dabei.</p>
<p>Weitere Informationen findet ihr unter www.unichor-luebeck.de.</p>
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		<title>Classic to go – Hören und Genießen</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Jun 2012 22:00:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marie Bahrendt</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gremien und Gruppen]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Uni-Orchester]]></category>

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		<description><![CDATA[Im zweiten Konzert mit unserem neuen Dirigenten Fausto Fungaroli präsentieren wir euch diesmal „klassische Evergreens“: Angefangen mit einer Orchesterbearbeitung des [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_19092" class="wp-caption aligncenter" style="width: 655px"><div class="media-credit-container aligncenter" style="width: 655px"><a href="http://www.studentenpack.uni-luebeck.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/06/orchester.jpg" rel="shadowbox[sbpost-19091];player=img;"><img class="size-medium wp-image-19092" title="orchester" src="http://www.studentenpack.uni-luebeck.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/06/orchester-645x430.jpg" alt="" width="645" height="430" /></a><span class="media-credit">Uniorchester</span></div><p class="wp-caption-text">Das Uniorchester im Februar im Kolosseum</p></div>Im zweiten Konzert mit unserem neuen Dirigenten Fausto Fungaroli präsentieren wir euch diesmal „klassische Evergreens“: Angefangen mit einer Orchesterbearbeitung des Notturno Op. 70, No. 1 in g-moll des italienischen Komponisten Giuseppe Martucci, der sich ganz der Wiederbelebung des Interesses an klassischer Musik fernab von Oper und Operette widmete. Das ursprünglich für Klavier geschriebene Werk enthält daher viele Anklänge an seine romantischen Komponistenkollegen Brahms und Schumann &#8211; eine Einladung zum Zurücklehnen, Augenschließen und Träumen.</p>
<p>An zweiter Stelle im Programm steht eines der wohl bekanntesten Werke von Johann Sebastian Bach: das Doppelkonzert für zwei Violinen in d-moll, BWV 1043. Besonders hervorzuheben ist hier der dritte Satz, der mit seiner Dramatik an die Unwetterdarstellungen aus Vivaldis Violinkonzerten erinnert. Als Solisten konnten wir diesmal Vladislav Popyalkovsky und Makiko Sano gewinnen. Sie gehören beide den Bamberger Sinfonikern an, die als eines der bekanntesten deutschen Orchester gelten und unter ihrem neuen Intendanten Jonathan Nott gerade mit dem „MIDEM Classic Award“ für ihre Mahler-Einspielungen ausgezeichnet wurden.</p>
<p>Als krönenden Abschluss spielen wir schließlich die letzte Sinfonie Nr. 104 in D-Dur, Hob I:104 von Joseph Haydn, die er während seiner zweiten Englandreise 1795 komponierte. Da ihre Uraufführung in London statt fand, trägt sie noch heute den Beinamen „Londoner Sinfonie“. Kritiker behaupteten später, er habe das Werk „wohl in dem Bewusstsein geschrieben, dass es seine letzte Sinfonie bleiben sollte“ und deshalb „seine immensen Erfahrungen auf diesem Gebiet noch einmal bündig zusammengefasst“. In einem Artikel einer englischen Zeitung über die Uraufführung heißt es: „In den nächsten fünfzig Jahren werden die Komponisten nur wenig Besseres als Nachahmer Haydns sein und nur wenig mehr hervorbringen als einen zweiten Aufguss. Wir hoffen, diese Prophezeiung möge sich als falsch erweisen, aber die Wahrscheinlichkeit scheint die Vorhersage zu bestätigen.“</p>
<p>In diesem Sinne freuen wir uns, euch wieder zahlreich zu unserem Semesterkonzert am Freitag, den 06.07.2012, um 19 Uhr in St. Aegidien, Lübeck zu begrüßen. Karten erhaltet ihr für 8 € (4 € ermäßigt) an der Abendkasse oder im Vorverkauf in den Weilandbuchhandlungen an der Universität und in der Königstraße, bei Per Tutti Musikalien in der Fleischhauerstraße , sowie an unseren Vorverkaufsständen im Haupteingang des Zentralklinikums und in der Mensa in der Woche vor dem Konzert.</p>
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		<title>Der eingebildete Kranke</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Jun 2012 22:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Altje Parbel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[Gremien und Gruppen]]></category>
		<category><![CDATA[Studierendentheater]]></category>

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		<description><![CDATA[Wo, wenn nicht in Lübeck, sollten die Ärzte mal ein bisschen auf die Schippe genommen werden? Das dachten wir von [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_19087" class="wp-caption aligncenter" style="width: 655px"><div class="media-credit-container aligncenter" style="width: 655px"><a href="http://www.studentenpack.uni-luebeck.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/06/IMG_4352.jpg" rel="shadowbox[sbpost-19086];player=img;"><img class="size-medium wp-image-19087" title="IMG_4352" src="http://www.studentenpack.uni-luebeck.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/06/IMG_4352-645x483.jpg" alt="" width="645" height="483" /></a><span class="media-credit">Studierendentheater</span></div><p class="wp-caption-text">Das Studierendentheater in Kostüm.</p></div>Wo, wenn nicht in Lübeck, sollten die Ärzte mal ein bisschen auf die Schippe genommen werden? Das dachten wir von der Theatergruppe zumindest, als wir als diesjähriges Sommerstück „Der eingebildete Kranke“ von Molière gewählt haben. „Noblesse oblige“&#8230; oder anders gesagt: eine Theatergruppe an einer größtenteils medizinischen Uni, die zu guter Hälfte aus Medizinstudenten besteht und sich auf die Fahne schreibt, kulturelle Beiträge zu leisten, sollte auch mal über den eigenen Berufsstand nachdenken. Also ein Stück, das die Medizingläubigkeit reicher Kranker und vor allem die Unfähigkeit der keine Selbstzweifel kennenden Ärzteschaft anprangert – und das auf ziemlich lustige Art und Weise.</p>
<p>Im Mittelpunkt der Komödie steht Argan, ein nicht ganz unbetuchter Mann, der sich völlig in ärztliche Abhängigkeit begeben hat, ohne dass erkennbar wäre, woran er eigentlich leidet. Ärzte und Apotheker verdienen sich an ihm eine goldene Nase, das freche Dienstmädchen will ihm weismachen, dass seine liebevolle Frau eine Erbschleicherin sei, und er muss feststellen, dass seine Tochter, für die er doch eine hervorragende Partie gefunden hat, einen anderen hat. Und wäre das nicht genug, kommt auch noch seine besserwisserische Schwester zu Besuch.</p>
<p>Die Geschichte ist natürlich nicht neu, aber besitzt genug Zunder, um auch heute eine Debatte über das Verhältnis zwischen Arzt und Patient und vor allem unser nicht ganz fehlerfreies Gesundheitssystem zu starten. Wer also Lust auf einen humorvollen Abend hat und bisschen mit uns über die herrschenden Probleme nachdenken will, ist herzlich eingeladen zu einem unserer Aufführungsabende zu kommen. Der Eintritt ist frei und diesmal ziehen wir mit dem Stück durch die Stadt und spielen an verschiedenen Orten.</p>
<p class="wp-caption-dt">Wir spielen Montag, 25. Juni und Dienstag, 26. Juni jeweils 20:00 Uhr im „Blauen Engel“ (Clemensstraße, Altstadt) Freitag, 7. Juli um 20:00 Uhr wetterabhängig im oder vor dem „Alten Zolln“ und am 4. Juli im „Alten Kesselhaus“, Uni Lübeck.</p>
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		<title>Campus Open Air</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 06:00:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frederike Sannmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[Campus Open Air]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Sechs Bands und ein DJ: Campus Open Air 2012. 2500 Gäste, mehrere Tausend Liter Bier. Das ist die Bilanz des [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp mceIEcenter"><div class="media-credit-container aligncenter" style="width: 655px"><img class="size-medium wp-image-12915" title="DSC_2026" src="http://www.studentenpack.uni-luebeck.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/05/DSC_2026-645x429.jpg" alt="" width="645" height="429" /><span class="media-credit"><a href="http://www.studentenpack.uni-luebeck.de/index.php/author/bohnenstengel/">Philipp Bohnenstengel</a> | StudentenPACK.</span></div></p>
<dl id="attachment_12915" class="wp-caption aligncenter" style="width: 655px;">
<dt class="wp-caption-dt"></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Sechs Bands und ein DJ: Campus Open Air 2012.</dd>
</dl>
</div>
<p>2500 Gäste, mehrere Tausend Liter Bier. Das ist die Bilanz des ersten Campus Open Air Lübeck. In diesem Jahr soll dies wiederholt werden. „Wir haben fünf Bands organisieren können und am Ende des Abends legt ein DJ für uns auf.“, freut sich Caroline Blaum vom KUS des AStA. Auch in diesem Jahr wird die Fachschaft Medizin den Getränkeverkauf übernehmen. Die Mitglieder der Fachschaften der MINT und des AStAs der Fachhochschule werden am Grill stehen und für Würstchen und Vegetarisches sorgen. Die Firma Euroimmun stellt auch in diesem Jahr Krabbenspieße und Champagner zur Verfügung. Anders als im letzten Jahr gibt es 2012 insgesamt drei Getränkestände, an denen neben Softdrinks, Bier und Schnaps auch Wein verkauft wird. Auch das Essen wird an zwei Ständen verkauft. Zusätzlich dazu gibt es auch einen Merchandise Shop auf dem Gelände, sowie ein professionelles Erste-Hilfe-Zelt, für den reibungslosen Ablauf des Festivals sorgt eine Security-Firma.</p>
<h3><strong>Die Bands</strong></h3>
<p>Musikalisch wird es ganz unterschiedlich auf der Bühne zugehen. Mit „Ratatöska“ betritt eine Ska-Band die Bühne. „Erdiger Reggae und treibende Offbeats treffen auf eingängige Popmelodien, Latin- und Balkanklänge“, so beschreibt die Band selbst ihren Sound. Die Berliner Musiker bringen genreübergreifenden Sound auf die Lübecker Bühne. 2007 veröffentlichten die Sieben ihr Debütalbum und sorgten ein Jahr später für Aufsehen, als sie mit dem Rocksong „Goodbye George“ den Abgang des ehemaligen amerikanischen Präsidenten George W. Bush feierten. 2009 gab es dann die neue EP mit clubtauglichen Sounds und einer mitreißenden Liveshow.</p>
<div class="mceTemp mceIEcenter"><div class="media-credit-container aligncenter" style="width: 655px"><img class="size-medium wp-image-12918" title="DSC_2192" src="http://www.studentenpack.uni-luebeck.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/05/DSC_2192-645x429.jpg" alt="" width="645" height="429" /><span class="media-credit"><a href="http://www.studentenpack.uni-luebeck.de/index.php/author/bohnenstengel/">Philipp Bohnenstengel</a> | StudentenPACK.</span></div></p>
<dl id="attachment_12918" class="wp-caption aligncenter" style="width: 655px;">
<dt class="wp-caption-dt"></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Explosive, authentische und emotionsgeladene Live Shows auf dem Campus.</dd>
</dl>
</div>
<p>Mit „MEGA! MEGA!“ ist eine weitere Berliner Band am Start. Die vier Herren spielen Indie-Rock mit frechen Texten und unglaublichem Selbstbewusstsein. Vom ganz normalen Leben als großem Abenteuer und purer Energie. „MEGA! MEGA!“ gewann bereits den zweiten Platz beim Radio Award von Radio SPUTNIK, Radio Fritz und You FM. „Indie-Rock, wie er sein sollte: Schnell, laut, mit sich überschlagendem Gesang. Nur Kopfnicken und Arme verschränken ist nicht, wenn MEGA!MEGA! den Club zur Indie-Tanzhölle verwandeln.“, schreibt das Berliner Musikmagazin „unclesally*s“ über die vier Wahlberliner, was die Spannung auf ihren Auftritt am 8. Juni wachsen lässt.</p>
<p>Die wohl bekannteste Band, die am Freitag, den 8. Juni, bei uns auf dem Campus zu sehen und zu hören sein wird, sind „Dota und die Stadtpiraten“. Sie sind eine Kombination aus Sängerin Dota Kehr und drei Musikern, den Stadtpiraten. Ihre Lieder klingen nach Surfrock und Reggae, die Texte erzählen von kleinen Alltagsbegebenheiten und verzwickten Gefühlen und vermitteln ihrem Publikum so ein Gefühl von guter Laune. Seit 2003 sind die vier Musiker auch international unterwegs, so wurden sie 2006 vom Goethe Institut nach Russland eingeladen und 2009 waren sie zu Gast in Neuseeland. Dota Kehr erhielt im letzten Jahr für ihr Solo-Live-Album den deutschen Kleinkunstpreis. Zum Campus Open Air bringt sie die Stadtpiraten mit und man darf gespannt sein, was die welterfahren Musiker uns präsentieren werden.</p>
<p>Auch „The Jerks“ sind bekannt in vielen Orten Deutschlands – mit 150 Auftritten in ganz Deutschland sind sie ein neuer Stern am Rock&#8217;n'Roll-Himmel. Mit alternativem Punk Rock bringen „The Jerks“ eine explosive, authentische und emotionsgeladene Live-Show auf die Bühne. Chris, Chrisse und Simon Jerk konnten ihr Können bereits mit den ganz Großen, wie Mando Diao oder auch den Beatsteaks, unter Beweis stellen. Bereits 1000 CDs konnten sie verkaufen und veröffentlichen im Sommer ihr Debütalbum.</p>
<div class="mceTemp mceIEcenter"><div class="media-credit-container aligncenter" style="width: 655px"><img class="size-medium wp-image-12920" title="DSC_2207" src="http://www.studentenpack.uni-luebeck.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/05/DSC_2207-645x429.jpg" alt="" width="645" height="429" /><span class="media-credit"><a href="http://www.studentenpack.uni-luebeck.de/index.php/author/bohnenstengel/">Philipp Bohnenstengel</a> | StudentenPACK.</span></div></p>
<dl id="attachment_12920" class="wp-caption aligncenter" style="width: 655px;">
<dt class="wp-caption-dt"></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Bis Mitternacht wird die Bühne gerockt.</dd>
</dl>
</div>
<p>Mit „The Source“ konnten die Organisatoren sogar eine Gruppe aus der Lübecker Umgebung zum Festival auf den Campus locken. „A source of musical inspiration“, beschrieb der Moderator einer irischen Radiosendung den Sound der Stormarner Jungs. Seit 2008 gehen die vier Musiker gemeinsam ihren Weg, der von Anfang an mit Erfolgen gekrönt wurde. So konnten sie sich beispielsweise beim weltgrößten Newcomer Contest „Emergenza“ den ersten Platz im Semifinale sichern.</p>
<p>Last but not least im diesjährigen Line-up sind „Priscilla Sucks!“. Die Gruppe hat gerade ihr Debütalbum „Sterotype Me“ herausgebracht und stellen es jetzt auf ihrer Tour vor. Die vier Berliner Musiker machen fetzigen Punkrock und verleihen ihren Konzerten eine spezielle Note. Seit zwei Jahren rocken die zwei Männer und zwei Frauen gemeinsam. Von sich selbst versprechen sie, live ein Event mit nachhaltigem Ohrwurmfaktor zu sein. „Priscilla Sucks!“ ist immer für eine Überraschung bereit und lässt es auf der Bühne ordentlich krachen.</p>
<p>Wie auch im letzten Jahr wird es so sein, dass die Bands und der DJ nur bis Mitternacht auftreten können. Dies hat rechtliche Hintergründe und ist so mit der Polizei abgesprochen. Auch das UKSH unterstützt die Veranstaltung, soweit keine Patienten beeinträchtigt werden. Gesponsert wird das Campus Open Air unter anderem von der Warsteiner Brauerei, sowie der Possehl-Stiftung und der Sparkassenstiftung. Auch kleinere Unternehmen unterstützen die Aktion auf dem Campus. Die Bühne wird von der Firma HKES EventLogistik GmbH, die der Fachhochschulstudent Felix Suwelack gegründet hat, zur Verfügung gestellt. „Im letzten Jahr ist unser Festival ja leider sehr verregnet, deshalb hoffen wir in diesem Jahr auf besseres Wetter und super Stimmung.“, freuen sich Caroline Blaum und Anne-Nele Grzella auf das Festival, das sie bereits seit November organisieren.</p>
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		<title>„Ich war bereit, zu töten!“</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 17:00:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susanne Himmelsbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[Einblick schafft Durchblick]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsextremismus]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor dem Audimax stehen Polizeiwagen, im Foyer herrscht reges Treiben und langsam füllt sich der große Hörsaal. Die Zuhörer sind [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_2440" class="wp-caption aligncenter" style="width: 655px"><div class="media-credit-container aligncenter" style="width: 655px"><img class="size-medium wp-image-2440" title="6765516627_23aca2f2d9_o" src="http://www.studentenpack.uni-luebeck.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/02/6765516627_23aca2f2d9_o-645x430.jpg" alt="" width="645" height="430" /><span class="media-credit"><a href="http://www.studentenpack.uni-luebeck.de/index.php/author/ruge/">Lukas Ruge</a> | StudentenPACK.</span></div><p class="wp-caption-text">Aussteiger Manuel Bauer und taz-Journalist Andreas Speit.</p></div>Vor dem Audimax stehen Polizeiwagen, im Foyer herrscht reges Treiben  und langsam füllt sich der große Hörsaal. Die Zuhörer sind gekommen, um  einen Aussteiger zu sehen, um zu hören, was einer, der in der rechten  Szene unterwegs war, zu erzählen hat. Veranstaltet wird der Abend von  der Lübecker Studierendenschaft: dem AStA und dem StuPa der Uni zusammen  mit AStA und StuPa der FH, organisatorisch und finanziell unterstützt  von der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES).</p>
<p>Und so war es auch ein Vertreter der FES, der nach der Begrüßung  durch Benjamin Eurich, dem federführenden AStA-Referenten, die Bühne  betrat. Frederic Werner betonte den Auftrag der Stiftung, die Demokratie  zu stärken. Rechte gefährdeten diese und Studien zeigten, dass diese  kein Randphänomen, sondern inmitten unserer Gesellschaft zu finden  seien. Aus diesem Grund hatte die FES auch eine eigene Ausstellung und  viel Infomaterial über Rechtsextremismus und Neofaschismus mitgebracht,  die vor und nach dem Vortrag im Foyer des Hörsaalgebäudes betrachtet  werden konnte.</p>
<p>Es folgte ein kurzer Exkurs vor die eigene Haustür: Joachim  Nolte, Vertreter des Aktionsbündnisses „Wir können sie stoppen“ und  Beauftragter der Kirchen gegen Rechtsextremismus, berichtete von  jüngsten Geschehnissen in Ratzeburg, wo rechte Morddrohungen auf Wände  geschrieben und Gegner der Neonazis persönlich bedroht wurden. Nolte  rief dazu auf, am 31. März in Lübeck auf die Straße zu gehen, friedlich  zu blockieren und „in Sicht- und Hörweite der Nazis“ ein Zeichen zu  setzen, was nur gelinge, wenn Tausende sich an der Gegendemo beteiligen.</p>
<p>Dann kam Manuel Bauer auf die Bühne, groß, bullig, schwarz  gekleidet. An seiner Seite Andreas Speit, freier Journalist und  Publizist, der unter anderem für die taz schreibt und sich vor allem mit  Rechtsextremismus und Neofaschismus befasst. In einigen einführenden  Worten beschreibt Bauer seinen Ausstieg aus der rechten Szene, den er  während einer Haftstrafe mit Hilfe der Organisation EXIT geschafft habe.  Vorher habe er im Untergrund gearbeitet, habe geprügelt, erpresst und  sei bereit gewesen, zu töten. Darüber habe er den Kontakt zu seiner  Familie verloren und muss nun, nach seinem Ausstieg, erst alles wieder  aufbauen. „Mein Leben war ziemlich kaputt“, fasst er die Zeit vor der  Haftstrafe zusammen. Seither habe er sich der Aufklärung und dem Kampf  gegen Rechts verschrieben, gebe Interviews, besuche Schulklassen. Eine  dieser Klassen hat als Projektarbeit einen Film über die rechte Szene  gemacht, der nun als Einleitung vorgespielt wurde.</p>
<p>Was folgte, waren einige Fragen von Speit, zunächst die eine, die  wohl das Publikum am brennendsten interessierte: Wie ist das Phänomen  zu erklären, dass einer erst Nazi ist und dann nicht mehr? Bauers  Antwort schweift aus, er berichtet, wie es überhaupt dazu gekommen sei,  dass er sich der rechten Szene angeschlossen hat. Er berichtet wie er  seine Jugend in einem Ostdeutschland nach der Wende erlebt hat, in dem  jede soziale Sicherheit weggefallen war, wo die Stabilität mit dem  Rückzug der Russen abnahm und Gastarbeiter als Störenfriede wahrgenommen  wurden und als erheblichen Grund für die massive Arbeitslosigkeit, die  auch Bauers Familie traf. Er berichtete von einem Ostdeutschland, wo  Schüler auf dem Pausenhof mit rechtem Gedankengut konfrontiert wurden,  wo CDs, Comics und weiteres Infomaterial verbreitet wurden. Mit elf  Jahren habe er erstmals Kontakt zur rechten Szene gehabt, mit zwölf sei  er ein Teil davon geworden. Hier gab es Slogans wie „Arbeit zuerst den  Deutschen“, hier waren die Wessis die Imperialisten und Kapitalisten,  Ossis waren Pioniere. Die Glatze wurde zum Modetrend, Stammtischparolen  waren allgegenwärtig.</p>
<p>Bauer bezeichnet sich selbst als „Mitläufer“, denn etwa 85  Prozent seiner Mitschüler bezeichneten sich als „rechts“. Zwar hätte es  auch ein paar wenige Punks gegeben, doch „denen ging es schlecht“. Er  habe es schön empfunden, Teil einer Gruppe zu sein, das Gefühl kannte er  bereits aus den Pionierlagern. Auch wollte er sich etwas beweisen und  dafür war Gewalt legitim, denn die Ossis waren die Opfer.</p>
<p>Mit 14 habe er erstmals einen Jugendclub gestürmt. Er berichtet  von dem Gefühl der starken Gruppe, dem Wissen, „wenn ich zuschlage,  schlagen auch die anderen“. Dabei seien Parolen wie „Taten statt Worte“  und „Gewalt ist ein gutes Argument“ durchaus gängig. Es habe Spaß  gemacht, über die vermeintlichen Gegner zu triumphieren und ab da habe  er sich mit Überzeugung hochgearbeitet.</p>
<p>Bauer bezeichnet sich dabei selbst als Teil eines militanten  Milieus, denn in der Partei wäre er immer abhängig gewesen. So wurde er  in seinen Handlungen aber bestärkt und lernte, wie er zuschlagen müsse,  um schnell und effektiv zum Ziel zu gelangen. Er erzählt von  Beschaffungskriminalität „gegen das Deutsche Volk“, da diese die Würde  der Neonazis nicht anerkannten. Seine frühere Gesinnung wird unter  anderem deutlich, als er berichtet, dass sie einen Homosexuellen  erpresst hätten, da er für sie „Abfall“ war, sie verschleppten ihn in  den Wald und nahmen seinen möglichen Tod in Kauf. Das war auch die Zeit,  in der der Kontakt zur Familie zerbrach, er habe von dort also keine  soziale Erziehung mehr genossen. Dies übernahm die Bewegung nun für ihn.</p>
<p>Ein Umdenken habe erst stattgefunden, als er wegen  Körperverletzung und Erpressung ins Gefängnis musste. Dort sah er  vermeintliche Kameraden beim Kiffen, was ihn an deren Linientreue  zweifeln ließ. Er konfrontierte sie damit und als sie ihn körperlich  angriffen, wurde er von zwei Türken verteidigt. Er stellte fest, dass er  sich auch mit „normalen“ Menschen gut unterhalten konnte und vor allem  musste er erleben, dass seine früheren Kameraden ihm nicht schrieben,  ihn nicht besuchten. Er verbrachte alle Feiertage alleine, bis die  Aussteigerorganisation EXIT auf ihn aufmerksam wurde. Diese hätten ihn  besucht, hätten ihm zugehört und ihm schließlich angeboten, ihn beim  Ausstieg zu unterstützen. Und nicht nur dabei: Er konnte seine  Schulausbildung abschließen und stellte fest, dass er nicht arbeitslos  war, weil Ausländer die Arbeitsplätze wegnahmen, sondern schlicht, weil  er bislang einfach keine Lust zum Arbeiten hatte. Dies sei ein  „langsamer, krass schwieriger“ Lernprozess gewesen.</p>
<p>Diese Erzählungen wurden nur von kurzen Zwischenfragen Speits  unterbrochen, der sich offensichtlich in Bauers Lebensgeschichte gut  auskannte und ihm so auch die nötigen Details entlockte.</p>
<p>Nun wurde die Runde geöffnet und dem Publikum die Möglichkeit  gegeben, Fragen zu stellen. Die rund 300 Zuhörer nutzten diese Chance  und fragten in alle Richtungen. Sie fragten nach seinem Elternhaus, wo  er ursprünglich gelernt hatte, niemanden vorzuverurteilen und den  Menschen zu ehren. Seinen Gesinnungswandel hatten diese nicht gut  geheißen und zerbrochen war die Beziehung, als er seine Mutter als  „Judenschlampe“ bezeichnete und Gewalt gegen sie anwandte. Auch habe er  versucht, seiner 8-jährigen Schwester rechtes Gedankengut einzuimpfen,  was diese zunächst auch brav nachplapperte. Dabei habe er sich nie  hinterfragt. Kamen dennoch Zweifel an seinem Handeln und seinem Denken  auf, wurden diese weg gewischt, da er nicht wusste, wie er dann seinen  Freunden gegenüber da stehen würde. Diese Freunde habe er nun abgelegt,  von ihnen wurde er seit seinem Ausstieg beleidigt und bedroht.</p>
<p>Wie er nun mit der Vergangenheit umgehe, ob er bedroht werde,  wollte ein Zuhörer wissen. Er habe ein Amtsschreiben, das er immer bei  sich trage, falls er einmal unplanmäßig verschwinden oder irgendwo  unterkommen müsse. Zudem gebe es eine bundesweite Meldesperre. Drohungen  gäbe es trotzdem immer wieder und auch seine Frau habe darunter zu  leiden. Den Kontakt zu früheren Freunden habe er gänzlich abgebrochen,  auch wenn ihm das nicht in allen Fällen leicht gefallen sei. Zwar  distanziere er sich deutlich von den Rechten und arbeite auch gezielt  gegen sie an, doch würde er gerne einmal zu einem Klassentreffen gehen,  was es für ihn leider nicht gibt.</p>
<p>Seine mit dem Ausstieg gewonnene Freiheit könne er aber auch  genießen. Es sei ein neues Gefühl, jede Musik hören zu können, die er  mag, seine Kleidung frei zu wählen und alles zu essen. Seinen ersten  Döner habe er mit 26 Jahren gegessen und der habe ihm sogar geschmeckt.  Zudem sei er auch schon einmal in einer Schwulenkneipe gewesen und habe  dort festgestellt, dass auch die Schwulen „ganz normale Menschen sind“.  Von diesem Besuch erzählt er mit einem gewissen Stolz, war es doch die  Erpressung eines Homosexuellen, die ihn unter anderem ins Gefängnis  gebracht hatte.</p>
<p>Auf die Frage, ob er ein NPD-Verbot für sinnvoll erachte,  antwortet Bauer zwiegespalten: Zwar sei es richtig, eine rechtsextreme  Partei nicht mit Steuergeldern zu finanzieren, doch sehe er im Verbot  auch eine gewisse Gefahr: „Das rechte Gedankengut lässt sich nicht  verbieten und wenn dann die Partei verboten wird, formieren sich die  Gruppen irgendwo anders neu.“ Viel wichtiger sei es, Präsenz gegen die  Rechten zu zeigen, ihnen keinen Spielraum zu geben. Denn: „Die Macht der  rechten Szene ist die Angst der anderen.“ Damals hätte es diese  Gegenbewegung nicht gegeben: Wer für die Jugendlichen da war, waren die  Rechten. „Hätte der Staat gezeigt: ‚Wir sind für euch da’, wäre es  sicher anders gekommen“, sagt Bauer. Man müsse Jugendliche beschäftigen,  sei es mit Musik, mit Kunst. Man müsse ihnen in erster Linie das Gefühl  geben, dass man sie nicht fallen lasse.</p>
<p>Die größte und wichtigste Frage, die immer wieder durchklingt,  aber erst gegen Ende konkret gestellt wird, ist die nach der Reue. Bauer  habe versucht, Kontakt zu seinen Opfern aufzunehmen und um Verzeihung  zu bitten. Einige hätten mit im gesprochen, verzeihen konnten ihm nur  wenige. Die Wege seien jedes Mal extrem schwierig für ihn gewesen. Er  sei in psychologischer Betreuung, wo er seine Taten reflektiere. Und  auch die Aufklärungsarbeit helfe ihm, seine Vergangenheit zu  verarbeiten. Verzeihen könnte er sich dennoch nicht, insbesondere nicht,  dass er sich an Frauen und Kindern vergriffen habe. „Damit habe ich mir  selbst den Stolz genommen“, fasst er es zusammen und es fällt ihm  sichtlich schwer, im Detail von den Übergriffen zu erzählen.</p>
<p>Die Fragerunde könnte wohl noch unendlich weitergeführt werden.  Während Bauer die vielen persönlichen Einblicke gab, sorgte der Fachmann  Andreas Speit für den Überblick über die rechte Szene und lieferte  Detailwissen. Zwar mussten die Fragen dann irgendwann abgebrochen  werden, doch waren alle Veranstalter zufrieden mit dem Ergebnis.  Benjamin Eurich vom AStA hatte im Vorfeld gehofft, neben der politischen  Bildung den Besuchern zeigen zu können, wie man sich gegen Rechts  engagieren könne und damit auch dem Rückgang der studentischen  Beteiligung bei der Gegendemo entgegen zu wirken. Er freute sich, dass  nicht nur Studenten zu den rund 300 Zuhörern gehört hatten, sondern auch  ältere Bürger aus Lübeck und Umgebung, und sich alle rege an der  Diskussionsrunde beteiligt hatten. Diese fand er sehr informativ und sie  habe „für viele neue Einblicke in die rechte Szene gesorgt“. Die  zweieinhalb Stunden zeigten, dass es eine aktive Auseinandersetzung mit  diesem Thema gebe.</p>
<p>Auch Andreas Speit gab sich positiv. Zwar habe er schon viele  Aussteiger erlebt, doch hatte dies in kleineren Rahmen oder auf  Fachtagungen statt gefunden. Diese Runde war also neu für ihn. „Bauer  kam mit seinen Anekdoten beim Publikum nicht an“ und die Frage nach der  Reue habe ihn unter Druck gesetzt, doch zeigt sich Speit froh, dass es  diese kritischen Nachfragen gab.</p>
<p>Ein Ziel des Abends wurde in jedem Fall erreicht: Im Foyer und  draußen auf der Straße entwickelten sich noch rege Diskussionen, der  Vortrag und die Antworten des Aussteigers hatten zum Nachdenken  angeregt. Ob das die Zuhörer auch gegen Rechts auf die Straße bringt,  wird sich erst Ende März zeigen.</p>
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		<title>Schnacken 2012 – Professoren vs. Studenten im Wortgefecht</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 12:00:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Männel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[Gremien und Gruppen]]></category>
		<category><![CDATA[Schnacken]]></category>

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		<description><![CDATA[Du hast seit langem in deiner Freizeit an einen Thema geforscht und wolltest es nun endlich einer breiten Masse von [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Du hast seit langem in deiner Freizeit an einen Thema geforscht und  wolltest es nun endlich einer breiten Masse von Menschen mit  wissenschaftlichem Interesse präsentieren? Im Mai hast du die  Gelegenheit! Du bist der Meinung, dass dein Vortragsstil besser ist als der aller  Professoren zusammen? Dieses Jahr kannst du es beweisen!</p>
<p>Die Fachschaften der Sektionen MINT planen für den 11. Mai das  „Schnacken 2012“ ein Science Slam epischen Ausmaßes. Wissenschaftliche  Inhalte sollen dabei einem breiten Publikum möglichst unterhaltsam und  verständlich vorgestellt werden. Das Publikum entscheidet, wie im alten  Kolosseum zu Rom, über das Weiterkommen der Kandidaten.</p>
<p>Doch der Weg zum Ziel ist weit. Tritt in der Vorrunde gegen  andere Studenten an! Im Finale kannst du dann wirklich zeigen, was in  dir steckt, wenn es gegen den besten Kandidaten der Professorenrunde  geht. Challange Exceped? Dann komm zum Casting! Am Anfang des Sommersemsters wird sich unsere Jury der Fachschaft wieder  mit Bewerbern jeglicher Form und Farbe beschäftigen, um schon vorab  eine Auswahl der interessantesten Themen zu treffen. Es sind alle  Studenten und Doktoranden herzlich eingeladen.</p>
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		<title>Ein einziges &#8220;Hin und Her&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 09:39:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sarah Sandmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[Gremien und Gruppen]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Studierendentheater]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer in Lübeck wohnt, der kommt um die Kultur in dieser Stadt eigentlich gar nicht drum herum. Schließlich ist der [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wer in Lübeck wohnt, der kommt um die Kultur in dieser Stadt  eigentlich gar nicht drum herum. Schließlich ist der ganze Altstadtkern  von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt worden. Doch abgesehen vom  Shoppen mit Flair sind es doch relativ wenige kulturelle  Höchstleistungen, zu denen man sich als Student regelmäßig aufraffen  kann. Extra in die Stadt ins Theater fahren? Ganz so günstig kommt man  dabei meistens nicht weg. Eigentlich wäre eine DVD ja auch ganz  reizvoll. Aber ein Besuch im Theater wäre ja schon wirklich etwas  besonderes, quasi eine grell leuchtende Neontafel im tristen grauen  Alltag. Allerdings müsste man ja auch noch so viele andere Dinge  berücksichtigen…</p>
<div class="media-credit-container aligncenter" style="width: 655px"><img class="size-medium wp-image-2308" title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" src="http://www.studentenpack.uni-luebeck.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/PB050019-645x483.jpg" alt="" width="645" height="483" /><span class="media-credit"><a href="http://www.studentenpack.uni-luebeck.de/index.php/author/maennel/">Georg Männel</a> | StudentenPACK.</span></div>
<p>Ein „Hin und Her“ wie es im Buche steht. Doch der bevorstehende  Dezember verspricht endlich Abhilfe zu schaffen und zwar in Form eines  Stücks, das in Anbetracht der Situation keinen besseren Titel tragen  könnte: „Hin und Her“. Doch anstatt sich mit den Lappalien zu  beschäftigen, die unseren Alltag prägen, thematisiert die Komödie aus  der Feder von Ödön von Horvarth das gleichsam traurige wie auch  bedauernswerte Schicksal des Ferdinand Havlicek.</p>
<p>Doch halt, eine traurige Komödie? Auf den ersten Blick erscheint  es schwer vorstellbar, wie sich solch ein Genre überhaupt realisieren  lässt. Diejenigen unter euch, die sich allerdings zu einem zweiten Blick  motivieren lassen, dürften spätestens beim Besuch von „Hin und Her“  schnell eines Besseren belehrt werden.</p>
<p>Die Geschichte spielt irgendwo im Nirgendwo, mitten auf einer  Brücke, die den Grenzübergang zwischen zwei Staaten bildet. Ein  eigentlich unschuldiger Ort, dessen Einöde und Bedeutungslosigkeit sich  wohl kaum übertreffen lassen. Eigentlich. Wäre da nicht Ferdinand  Havlicek. Ausgewiesen von dem einen Staat, nicht aufgenommen vom  anderen, in dem er doch eigentlich geboren wurde, sitzt Havlicek mitten  auf der Brücke zwischen den beiden Staaten fest. Eine Alternative als in  einem ständigen „Hin und Her“ von einem Brückenufer zum anderen zu  ziehen, gibt es für ihn nicht. Doch jede hilfesuchend vorgetragene Bitte  um Asyl wird ihm von den Verantwortlichen kaltherzig abgeschlagen. Auf  der Brücke fristet Havlicek nun sein trauriges Dasein. Allein. Denn  alles, was ihm aus seiner alten Heimat noch bleibt, ist ein kleines  schäbiges Bündel, das er stets geschultert bei sich trägt.</p>
<p>„Hin und Her“ zeigt auf eindrucksvolle Weise, wie die Bürokratie  mit ihrer harschen, gefühllosen und oftmals nicht nachvollziehbaren Art  das Leben eines Menschen zerstören kann. Ein individuelles Schicksal  wird auf nichts weiter als einen Amtsvorgang reduziert und Mensch und  Amtsvorgang werden gleichsam mal hin, mal her geschoben.</p>
<p>Nach der Steifheit und den lahmen Floskeln, die solch ein Thema  für gewöhnlich mit sich bringt, werdet ihr bei „Hin und Her“ jedoch  lange Ausschau halten. Ob es nun Unterhaltungen in hemmungslos  überspitztem Bildungsjargon oder ungehaltene Gefühlsausbrüche von einem  der Protagonisten sind, die Lachmuskulatur wird definitiv nicht drum  herum kommen, sich einer anstrengenden Trainingseinheit zu unterziehen.</p>
<p>Doch, soviel sei vorab verraten, auch die Romantik-Junkies unter  euch werden auf ihre Kosten kommen. Neben Havliceks traurigem Schicksal  hat die Komödie nämlich auch noch eine herzergreifende Liebesgeschichte  zu bieten, die von der verbotenen Liebe zwischen dem jungen Grenzwächter  Konstantin und der hübschen Eva erzählt. Aber auch die jeweiligen  männlichen Begleitungen dürfen an dieser Stelle erleichtert aufatmen,  denn auch für sie hält  „Hin und Her“ ein schmackhaftes Bonbon bereit.  Der trügerische Schein der Unschuld, den die Brücke verströmt, ist in  Wirklichkeit nämlich nichts weiter als ein verräterischer Deckmantel,  hinter dem sich allerlei kriminalistische Machenschaften und brisante  Heimlichkeiten ereignen. Über diese darf an dieser Stelle jedoch leider  nicht mehr verraten werden. Aus Heimlichkeitsgründen versteht sich.</p>
<p>Was allerdings verraten werden darf, sind natürlich Ort und Zeit  der Vorführungen. Wie immer gastiert das Studententheater im Café Altes  Kesselhaus auf dem Campus-Gelände. Neben der Premiere am 9. Dezember  (Freitag) um 19:30 Uhr wird es weitere Vorführungen am 10., 13. und 15.  Dezember, ebenfalls um 19:30 Uhr, geben.</p>
<p>Ihr seht, es gibt also mehr als genug unschlagbare Argumente sich  nach dem ganzen „Hin und Her“ endlich für „Hin und Her“ zu entscheiden.</p>
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		<title>Nacht des Wissens</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Nov 2011 11:10:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julian Bäume</dc:creator>
				<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[Gremien und Gruppen]]></category>
		<category><![CDATA[MetaMeute]]></category>
		<category><![CDATA[Nook]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieses Jahr veranstaltet die MetaMeute zum ersten Mal einen Abend zum Austausch von Wissen, die Night of Open Knowledge &#8211; [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Jahr veranstaltet die MetaMeute zum ersten Mal einen Abend zum Austausch von Wissen, die Night of Open Knowledge &#8211; kurz Nook. Am Freitag, dem 25. November 2011, finden ab 19 Uhr im Audimax (Gebäude 65) Vorträge zu verschiedenen Themen statt, die im Studium normalerweise eher selten betrachtet werden. Für die Informatik, eure Abschlussarbeiten oder beim allgemeinen Arbeiten mit dem Computer, sind das jedoch so spannende Themen, dass wir euch darüber informieren wollen. Ein Vorwissen ist meist nicht notwendig, denn die vorgestellten Themen sollen Interessierte zum Mitmachen animieren. Deswegen gibt es zu einigen Themen Workshops, die nach der Vorstellung allen die Chance bieten, sich selbst aktiv mit dem Thema auseinanderzusetzen, Fragen zu stellen und Dinge auszuprobieren. Zu den Vortragsthemen gehören: Arduino, Behaviour Driven Development, Freifunk, Funktionale Programmierung, Konsole + Shells, LaTeX, Qt und TikZ.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class="media-credit-container aligncenter" style="width: 655px"><img class="size-medium wp-image-2094" title="1518_cut" src="http://www.studentenpack.uni-luebeck.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/1518_cut-645x331.jpg" alt="" width="645" height="331" /><span class="media-credit">Janosch Rux</span></div>&nbsp;</p>
<p>Wir danken P++ für die Versorgung mit Getränken (unter anderem Bier und Club-Mate) zu studentenfreundlichen Preisen. In der Lounge vor den Seminarräumen gibt es genügend Platz und Sitzmöglichkeiten, damit ihr euch mit uns zwischen den Vorträgen austauschen könnt. Dazu läuft gemütliche Musik und zum Abschluss eine PowerPoint-Karaoke. Wir freuen uns, euch zu einem interessanten Abend mit spannenden Themen begrüßen zu dürfen.</p>
<p>Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite zur Veranstaltung: <a rel="nofollow" href="http://metameute.de/nook2011">http://metameute.de/nook2011</a></p>
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		<title>Shopping for a better world?</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Nov 2011 09:50:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Evamarie Wüsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[Gremien und Gruppen]]></category>
		<category><![CDATA[Einblick schafft Durchblick]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag]]></category>

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		<description><![CDATA[Homo oeconomicus war einmal. Nur auf den maximalen eigenen Vorteil beim Kauf von Lebensmitteln oder Textilien zu achten &#8211; kann [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Homo oeconomicus war einmal. Nur auf den maximalen eigenen Vorteil  beim Kauf von Lebensmitteln oder Textilien zu achten &#8211; kann das  langfristig und weltweit betrachtet sinnvoll sein?</p>
<p>Diese Frage stellt sich der Verbraucher von heute doch häufiger  als angenommen. Kinderarbeit und Ausbeutung stehen ganz am Anfang einer  Reaktionskette, die hierorts für günstige Preise sorgt. Doch können wir  den Ablauf umdrehen? Mit unserem Konsumverhalten nehmen wir oft weit  mehr Einfluss als uns bewusst ist. Was bewirken unsere Entscheidungen  beim täglichen Einkauf wirklich? Wie können wir „nachhaltiger“  konsumieren?</p>
<p>In einem sehr lebensnahen Vortrag wird Frau Prof. Weller  Antworten auf die Frage „Shopping for a better world?“ unter Einbezug  ihrer Studien und Forschungsergebnisse geben.</p>
<p>Frau Prof. Dr. Ines Weller ist seit 2005 Professorin am  Forschungszentrum Nachhaltigkeit und am Zentrum Gender Studies an der  Universität Bremen. Bis 1980 studierte sie Chemie und habilitierte 2003  zum Thema „Umweltplanung, insbesondere nachhaltige Produkt- und  Technikgestaltung“. Als Dozentin hat sie derzeit einen Lehrauftrag unter  dem Aspekt Nachhaltigkeit in den Bereichen Maschinenbau und  Verfahrenstechnik, Gender Studies und Geographie. Darüber hinaus  beschäftigt sie sich in zahlreichen weiteren Projekten mit der  Fragestellung „Nachhaltiger Konsum“.</p>
<div class="article-infobox">
<h3>Vortrag</h3>
<p>Einblick schafft Durchblick: Shopping for a better world?<br />
Kann nachhaltiger Konsum die Welt verändern?<br />
Vortrag am 14.11 um 19.00 Uhr<br />
Audimax der Universität zu Lübeck (AM1)
</p></div>
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		<title>Peanuts for Christmas</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Nov 2011 23:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan-Christoph Mohr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[Gremien und Gruppen]]></category>
		<category><![CDATA[Salt Peanuts]]></category>

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		<description><![CDATA[Das diesjährige Weihnachtskonzert der Salt Peanuts – Die Big Band der Lübecker Hochschulen – verspricht wieder ein vorgezogenes Jahresendfeuerwerk für [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div class="media-credit-container aligncenter" style="width: 460px"><img class="size-medium wp-image-105442" title="saltpeanuts" src="http://www.studentenpack.uni-luebeck.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/saltpeanuts-450x600.jpg" alt="" width="450" height="600" /><span class="media-credit">Salt Peanuts</span></div>
<p>Das diesjährige Weihnachtskonzert der Salt Peanuts – Die Big Band der Lübecker Hochschulen – verspricht wieder ein vorgezogenes Jahresendfeuerwerk für Freunde der guten Musik zu werden. Die Band wird mit ihrem Weihnachtsprogramm Anfang März ins Studio gehen, sodass die Vorbereitung auf das jährliche Konzert dieses Mal noch konzentrierter ausfällt. Der Weihnachtsmann hat sein Kommen angekündigt, der Sänger der Peanuts, Jan Reimer, ist mit von der Partie, die Sängerin Tina Andres wird wohl auch vorbeischneien und es gibt verdichtete Hinweise, dass es ein Chor auf die Bühne schaffen könnte &#8211; was das aber bedeutet, wird nicht verraten. Die Band hat einen ganzen Sack voll neuer Stücke dabei, sodass auch die alteingesessenen Fans wieder neu jubilieren können. Nach einem Jahr voller unglaublicher Projekte wie den Orchesterkonzerten im Frühjahr, den Sacred Concerts mit der Jakobi-Kantorei und der Deutschlandtournee im Sommer freut sich die Band immens, wieder im Schuppen 6 weihnachtliche Gefühle verbreiten zu dürfen. Sie schenkt allen „peanuts for christmas“. Was will man mehr?</p>
<div class="article-infobox">
<h3>Peanuts for Christmas</h3>
<p>8.12.2011, Schuppen 6, 20:00 Uhr Konzert, 19:00 Uhr Einlass, Eintritt: 4,- Euro VVK: Weiland und Pressezentrum (ab dem 8.11.) 4,- Euro + VVK-Gebühr</p>
</div>
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		<title>Lübeck Pop Symphonics meets Unichor Lübeck</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Nov 2011 23:00:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Sammann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[Gremien und Gruppen]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Pop Symphonics]]></category>
		<category><![CDATA[Unichor]]></category>

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		<description><![CDATA[Erstmalig in der Universitätsgeschichte gehen Unichor und Lübeck Pop Symphonics in gemeinsamer Sache in die Konzertvorbereitungen. Mit 100 Sängern in [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Erstmalig in der Universitätsgeschichte gehen Unichor und Lübeck Pop Symphonics in gemeinsamer Sache in die Konzertvorbereitungen. Mit 100 Sängern in der ersten Probe des Unichors und einem Zuwachs von 20 Orchestermusikern bei den Lübeck Pop Symphonics ist der Start auch mehr als gelungen. An dieser Stelle möchten wir alle Neuen noch einmal herzlich in unseren Reihen begrüßen. Wir haben uns wahrlich etwas vorgenommen &#8211; die Vorbereitungen für das ehrgeizige Großprojekt laufen bereits seit Beginn der Sommersemesterferien. Fordern bereits die Konzerte der Lübeck Pop Symphonics einiges an logistischem Geschick, über 60 Musiker und Sänger auf eine Bühne zu bekommen, erwarten beide Ensembles dieses Jahr unbeschreibliche 130 Sänger und Musiker auf dem Podium. Der Weg bis zum Konzert ist trotz der kurzen Zeit bis Weihnachten aber noch lang. Noch sind längst nicht alle Podeste unter Dach und Fach, das Probenwochenende vom 25. bis 27. November noch nicht überstanden, der eine oder andere unentschlossene Musiker oder Sänger noch nicht zum Mitmachen bewegt worden.</p>
<p>Dennoch wird pünktlich zum Auftakt des Feiertagsmarathons am Wochenende um den 4. Advent das ganz große Türchen des diesjährigen Adventskalenders für euch geöffnet. Am Freitag, den 16. Dezember 2011, um 20 Uhr (Einlass 19.30) und am Sonntag, den 18. Dezember 2011 um 18 Uhr (Einlass 17.30) wollen wir euch zu den diesjährigen Konzerten in weihnachtlicher Atmosphäre einladen. Mit dem „Polarexpress“ entführen wir unser Auditorium jenseits des Nordpols in die zauberhafte Welt des Musicals, wo die Hexen aus Oz in „Wicked“ ihr Unwesen treiben. Ein Besuch bei „Kevin allein zu Haus“ darf nicht fehlen, wenn wir diese „Mad World“ besingen werden, in der die Orks den Hobbits aus „Herr der Ringe“ das Fest verderben wollen. Freut euch auf ein vielfältiges Programm – wie immer mit der einen oder anderen Überraschung. So auch auf der Webseite des Unichores www.unichor-luebeck.de oder der Lübeck Pop Symphonics www.pop-symphonics.de, wo ihr euch auch über den Newsletter auf dem Laufenden halten könnt. Karten wird es für 5 € (erm.) und 10 € an den bekannten Vorverkaufsstellen geben, dieses Jahr bereits ab dem 17. November. Für Kurzentschlossene hält die Abendkasse ein limitiertes Kartenkontingent vor.</p>
<p>Wer seinen Urlaub schon gebucht hat und am 4. Advent nicht kann, muss sich nicht ärgern. Im Januar wird es wieder ein Benefizkonzert in Kooperation mit dem Lions Club Travemünde geben, bei dem wir das Programm in der dritten Auflage präsentieren. Also sichert euch eure Tickets, damit ihr dabei seid, wenn es heißt: Vorhang auf für die große Bühne mit „Lübeck Pop Symphonics meets Unichor Lübeck“ unter der Leitung von „Sven &amp; Sven“!</p>
<p>An dieser Stelle der Aufruf: Noch ist es nicht zu spät einzusteigen! Solltet ihr Fagott, Oboe, Violine oder Kontrabass spielen, meldet Euch bei Sven Rieper (sven.rieper@pop-symphonics.de). Auch für Sänger ist noch Platz!</p>
<div class="article-infobox">
<h3>Kontakt</h3>
<p>Öffentlichkeitsarbeit Lübeck Pop Symphonics: steffen.sammann@pop-symphonics.de</p>
<p>Vorstand Universitätschor zu Lübeck, Vorsitzende Sophia Janßen: vorstand@unichor-luebeck.de</p>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Lübeck rockt!</title>
		<link>http://www.studentenpack.uni-luebeck.de/index.php/2011/06/lubeck-rockt/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Jun 2011 08:00:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Inga Stolz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[Campus Open Air]]></category>
		<category><![CDATA[Festival]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Gespannt sitze ich in der Relativitätstheorie-Vorlesung von Herrn Schuster. Heute ist es jedoch nicht die Mathematik, die mir in den [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_105475" class="wp-caption aligncenter" style="width: 655px"><div class="media-credit-container aligncenter" style="width: 655px"><img class="size-medium wp-image-105475" title="COA_Publikum" src="http://www.studentenpack.uni-luebeck.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/02/COA_Publikum-645x429.jpg" alt="" width="645" height="429" /><span class="media-credit"><a href="http://www.studentenpack.uni-luebeck.de/index.php/author/bohnenstengel/">Philipp Bohnenstengel</a> | StudentenPACK.</span></div><p class="wp-caption-text">Es wird gerockt!</p></div>Gespannt sitze ich in der Relativitätstheorie-Vorlesung von Herrn Schuster. Heute ist es jedoch nicht die Mathematik, die mir in den Fingern kitzelt, sondern das erste Campus Open Air in Lübeck. Ein kleines Problem für mich, denn ich sitze gerade noch in der Seefahrtsschule am Rande der Innenstadt. Wenn doch nicht diese dunklen „wir leben im Norden“-Wolken wären. Selbst Herr Schuster bemerkt unsere Unruhe, kann sich jedoch keinen wirklichen Reim darauf machen. Als die Zeit um ist, schwingen wir uns auf die Fahrräder. Die Zeit drängt, denn ein kurzer Blick auf die Uhr lässt uns bereits die Tüdelband auf der Bühne wissen. Ein kleiner Stopp beim AStA, Gepäck abladen, das Diktiergerät eingepackt, denn ich darf heute die Bands interviewen und schon stehen wir auf dem Gelände zwischen Bibliothek und den 60er-Gebäuden. Gleich fällt die Zusammenarbeit auf, die Fachschaft der Medizin kümmert sich um die Getränke, die Fachschaften der Sektionen MINT um Wurst, Schrimps und vegetarische Schnitzel (die übrigens weg gehen wie warme Semmeln) und die Bühne gerahmt von dem großen „AStA der Universität Lübeck“-Banner. Ich selber bin ein bisschen aufgeregt. Zwar hatte ich die Tage zuvor in die Musik der verschiedenen Bands hineingehört und mir Dinge zu ihnen gemerkt, aber so ganz die Musikschnecke, die informative und kompetente Fragen stellt, bin ich nun mal nicht.</p>
<p>Die Tüdelband begeistert mit ihren plattdeutschen Texten. Sie kommen aus Hamburg und wurde von Mire Buthmann, der Sängerin, ins Leben gerufen.</p>
<p><div id="attachment_105477" class="wp-caption aligncenter" style="width: 655px"><div class="media-credit-container aligncenter" style="width: 655px"><img class="size-medium wp-image-105477" title="COA_Interview" src="http://www.studentenpack.uni-luebeck.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/02/COA_Interview-645x429.jpg" alt="" width="645" height="429" /><span class="media-credit"><a href="http://www.studentenpack.uni-luebeck.de/index.php/author/bohnenstengel/">Philipp Bohnenstengel</a> | StudentenPACK.</span></div><p class="wp-caption-text">Rasende Reporterin Inga interviewt die Tüdelband.</p></div><strong>So jetzt sind wir bei der Tüdelband, wie hat Euch denn euer Auftritt gefallen?</strong></p>
<p>Die Tüdelband: Yeah&#8230;Hat Spaß gemacht. Sehr gut. Schön&#8230;Ein bisschen nasse Füße.</p>
<p><strong>Ihr seid nass geworden?</strong></p>
<p>Die Tüdelband: Ein bisschen durch, nasse Füßchen.</p>
<p><strong>Ja der Norden.</strong></p>
<p>Die Tüdelband: Ja, richtig. Das war in Ordnung. Es ist auch mal gut, dass es regnet, hat ja dieses Jahr noch nicht so viel geregnet.</p>
<p><strong>Aber gerade heute?</strong></p>
<p>Die Tüdelband: Gerade heute ist ein Geschenk Gottes.</p>
<p><strong>Wärt Ihr denn nächstes Jahr wieder mit dabei?</strong></p>
<p>Die Tüdelband: Ja, sehr gern. Wenn Ihr uns noch einmal einladet. Das nächste Mal baden wir auch in der Lüll.</p>
<p><strong>Wo sind denn Eure nächsten Auftritte?</strong></p>
<p>Die Tüdelband: Nächste Woche im Ohnsorg Theater.</p>
<p><strong>Wo ist das denn?</strong></p>
<p>Die Tüdelband: Das ist in Hamburg. Ein plattdeutsches Theater. Da ist eine Siegerehrung von einem Schülerwettbewerb „auf plattdeutsch lesen“, da spielen wir dann. Und danach sind wir auf Tour, ne? Da spielen wir in Kiel und auf Fehmarn.</p>
<p><strong>Wie habt Ihr euch kennen gelernt?</strong></p>
<p>Die Tüdelband: Auf elitepartner.de&#8230;</p>
<p>Mire: In Hamburg. Ich habe die Tüdelband gegründet und Leute gesucht, die Lust haben, mitzumachen.</p>
<p><strong>Wie bist du dann zu dem Namen gekommen?</strong></p>
<p>Mire: Es gibt ja das altdeutsche Lied „An der Eck steiht&#8217;n Jung mit&#8217;m Tüdelband“.</p>
<p><strong>Das Tüdelband ist doch dieser Reif, oder?</strong></p>
<p>Mire: Genau, das ist so ein altes Spielzeug, Kinderspielzeug. In Anlehnung daran haben wir uns die Tüdelband genannt.</p>
<p><strong>Schade, dass Ihr gleich schon wieder fahrt&#8230;</strong></p>
<p>Und dann kommen „The Scoops“, eine nordische Band, die sich dem Rock &#8216;n&#8217; Roll verschrieben haben und ordentlich gute Stimmung verbreiten.</p>
<p>The Scoops: Wir sind die Scoops aus Lübeck und wir machen richtig klassischen Fiftys Rock &#8216;n&#8217; Roll, wie heute hoffentlich gut gehört wurde. […] Und heute hat gut gefetzt.</p>
<p><strong>Ihr habt euch in Lübeck kennen gelernt?</strong></p>
<p>The Scoops: Wir haben uns einen Abend in einer Kneipe ganz zufällig getroffen, bei einem Konzert, seit dem&#8230; machen wir zusammen Musik.</p>
<p><strong>Wie hat es Euch denn heute gefallen?</strong></p>
<p>The Scoops: Ja, war gut, war spontan, war schön!</p>
<p><strong>Würdet Ihr denn wieder kommen?</strong></p>
<p>The Scoops: Selbstverständlich kommen wir wieder.</p>
<p><strong>Wo kann man Euch denn das nächste Mal sehen?</strong></p>
<p>The Scoops: Am 2. Juli auf dem Kühsen Open Air und auf dem Enzo Festival in Wagersrott.</p>
<p><strong>Dann viel Spaß heute noch.</strong></p>
<p>Den ersten fällt auf, es hat bereits seit einer Stunde nicht mehr geregnet, ob das so bleibt? So wagt sich die schwedische Band Gulo auf die Bühne. Sie begeistern mit einer ruhigeren Musik, Leute picknicken, es wird gelacht und getratscht.</p>
<p><strong>So how did you like your performance?</strong></p>
<p>Gulo: Suppose really fine. Guys did you enjoy it? Yes! Everyone should join us for the interview. I am just one fifth of the band. I need these guys to give the right answers.</p>
<p><strong>Where do you come from in Sweden?</strong></p>
<p>Gulo: The very south. We all live in a town called Malmø.</p>
<p>No, I am from supper sweden.</p>
<p><strong>You just told us at the stage that you had a rough night at the trellborg ferry?</strong></p>
<p>Gulo: Yeah, we slept on the floor. We had this… you are so cold… we didn&#8217;t bring much blankets, we were all like shivering on the floor.</p>
<p>I was actually the only one enjoying it.</p>
<p><strong>Was the sea wild?</strong></p>
<p>Gulo: It felt like you were a little bit drunk.</p>
<p><strong>Your name Gulo, where does it come from? I know an animal called GuloGulo.</strong></p>
<p>Grulo: The wolverine. It is a small bear. We just liked it, we just like the sound of it. I don&#8217;t really know why we chose it, it is just a name.</p>
<p>It sounds like a little boy.</p>
<p>Maybe because it is a really ugly name.</p>
<p>We liked the roughness of it. […]</p>
<p>We didn&#8217;t want a name people associated with a lot of things.</p>
<p><strong>Who are your music idols?</strong></p>
<p>Gulo: I really don&#8217;t know, there are so many and so…</p>
<p>You like First Aid Kit and the Fleet Foxes.</p>
<p>I like the rapper […] called Petter.</p>
<p>I think I like The Strokes.</p>
<p>I mostly listen to jazz music.</p>
<p>I listen to psychedelic music of the sixties and seventies and swedish indie rock.</p>
<p><strong>So tomorrow you are all at the „Blauer Engel?“</strong></p>
<p>Gulo: Yes… we try to fit in there… somehow.</p>
<p><strong>Do you know it?</strong></p>
<p>Gulo: Yes, I played there in april. This is how it all started… with the gig. I told them that I wanted to come back to bring the rest of my band with me.</p>
<p><strong>To one song you told that you are not so amused with swedish politics. Why is that? Because here in Germany it is said: “In Sweden is everything so good“ and…</strong></p>
<p>Gulo: And it is like that, because we had a really long time politicians building up sweden in a really good way. But it is changing now. At the moment we have politicians moving in the wrong direction for Sweden. Moving away from all the kind of justice and everyone rights we were used to have. So I think in ten years Sweden could look completely different if they continue to rule Sweden. So this is pretty much what the song is about.</p>
<p><strong>Enjoy the Campus Open Air.</strong></p>
<p>Gulo: We are looking forward to „BEAT!BEAT!BEAT!“. We are having a good time.</p>
<p>Dann, von allen ersehnt: „Das Goldene Handwerk“. Die Jungs mit Saxophon, Trompete, DJ und ordentlich viel Bass heizen ein. Die Wiese zwischen Bühne und Technikhütte ist voll.</p>
<p><strong>Wie fandet ihr euren Auftritt? Wie war es? Hat es Spaß gemacht?</strong></p>
<p>Das Goldene Handwerk: Mir hat es auf jeden Fall Spaß gemacht. Es war total schön, es ist ja sogar noch die Sonne herausgekommen – zwischendurch – und es war kein Regen. Und den Leuten hat es glaube ich auch ganz gut gefallen. War schön.</p>
<p>Dass trotz des Wetters so viele Menschen hier sind, es sah ja den ganzen Tag nach Regen aus. Totzdem sind sie alle hier und es war großartig.</p>
<p><strong>Wenn man jetzt auf den Geschmack gekommen ist, wo kann man euch das nächste mal sehen?</strong></p>
<p>Das Goldene Handwerk: Ähm… in Sachsen-Anhalt?</p>
<p>Ey Yo, wo ist denn unser nächster Auftritt?</p>
<p>Auf unserer Hompage kann man das nachgucken…</p>
<p><strong>Und im nächsten Jahr…</strong></p>
<p>Das Goldene Handwerk: … sind wir wieder dabei!</p>
<p>Darauf folgt „Findus“ und nach ihrem Auftritt sind die ersten heiser. Es sind Lüam, Timo, Stefan, Trent und Kristian.</p>
<p><strong>Wie hat es euch gefallen? Wie fandet ihrs?</strong></p>
<p>Findus: Es hat sehr viel Spaß gemacht zu spielen und auch das ganze Festival… super. Hätte ich nicht unbedingt erwartet, dass es so voll wird vor allem bei dem Wetter.</p>
<p>Ist auch trocken geblieben.</p>
<p><strong>Und die Lübecker, wie sind die heute so drauf?</strong></p>
<p>Findus: Nach wie vor immer gut!</p>
<p><strong>Wenn es nächstes Jahr wieder statt fände, würdet ihr wiederkommen?</strong></p>
<p>Findus: Ja, wenn sie uns wieder haben wollen.</p>
<p>Master-Student aus Kiel: Ihr habt auf jeden Fall einen neuen Fan dazugewonnen.</p>
<p>Findus: Wir machen gerade noch ein Interview.</p>
<p>Schön, dass ist doch ein gutes Zitat, das kann man doch einmal sagen: Wir machen gerade ein Interview.</p>
<p>Wir würden auf jeden Fall wiederkommen. Ich hoffe das es hier einreißt.</p>
<p><strong>Wo kann man euch denn das nächste Mal sehen?</strong></p>
<p>Findus: Auf dem Reeperbahn-Festival vom 22. bis zum 24. September. Ansonsten so im Norden. Jetzt im Sommer auf Festivals, ein paar mittelgroße und kleine, um Festivalluft zu schnuppern.</p>
<p><strong>Dann die Standardfrage: Wie seid ihr auf den Namen gekommen?</strong></p>
<p>Findus: Den habe ich mir irgendwann einmal überlegt, eines Tages…</p>
<p><strong>…hat es etwas mit der Katze zu tun?</strong></p>
<p>Findus: Warum nicht? Vielleicht auch mit der Schweizer Firma.</p>
<p><strong>Wer schreibt denn bei euch die Texte?</strong></p>
<p>Lüam: Das ist mein Ding. […] Ich beschäftige mich sehr viel mit Texten.</p>
<p><strong>Wer sind denn eure Vorbilder?</strong></p>
<p>Findus: Rihanna, die Beastie Boys, R.E.M.</p>
<p>Ich glaube, dass ist schwer zu sagen, weil jeder von uns so völlig verschiedene aber auch viele gemeinsame Dinge hat, die man mag und dann wieder nicht mag und so weiter. Es ist also ganz ganz weit gestreut, deswegen ist es schwer das runter zu reduzieren auf ein Vorbild.</p>
<p><strong>Von wo kommt ihr eigentlich?</strong></p>
<p>Findus: Ein Großteil kommt tatsächlich aus Kröß bei Oldenburg. Hier quasi um die Ecke. Wir kommen alle, außer Timo, unser Schlagzeuger, aus Schleswig-Holstein. Wohnen jetzt allesamt aber in Hamburg und Timo kommt eben aus dem Emsland.</p>
<p>„beat! beat! beat!“, Nordrhein-Westphalen lässt aus Köln grüßen. Joshua, Moritz, Tim und Marius stehen vor einer aufgewühlten Meute, die herumspringt und sich und das erste CampusOpenAir Lübeck feiert. Leider verlassen uns die Buben so schnell, dass sie keine Zeit finden mit mir zu reden und Euch über ihre Lübeckerfahrung zu informieren.</p>
<p>Dann: Labsklaus und Kaifisch. Die Fischplatte legt auf.</p>
<p>Ein voller Erfolg für die Gremienarbeit der Universität und ein toller Tag für alle, die mit dabei waren. Ein großes Dankeschön an die Bands, die es mit mir in Gummistiefeln ausgehalten und sich Zeit für unser StudentenPACK genommen haben und an die Organisatoren, Ihr seid Spitze!</p>
<p>Wer von Euch hätte das gedacht, auf diesem Maulwurfsfeld?</p>
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		<title>Lord of the Dance und mehr</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Jun 2011 07:42:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Caroline Voges</dc:creator>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist wieder soweit! Die Pop Symphonics geben ihre Sommerkonzerte mit neuem Programm. Les Misérables, Lord of the Dance, Star Trek, Forrest Gump – es wird also wieder bunt und abwechslungsreich! Die Konzerte finden am 1. und 3. Juli um jeweils 20:00 Uhr im Audimax statt. Die Karten sind für 8 €/ermäßigt 5 € an der Abendkasse oder beim Pressezentrum und bei Weiland im Vorverkauf erhältlich.</p>
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