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	<title>StudentenPACK. &#187; Kommentar</title>
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	<description>Das Magazin der Studenten an der Uni Lübeck</description>
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		<title>Mo(no)vember</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Dec 2012 13:00:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Wehner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Movember]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Monobraue – zu behaupten, diese geniale Idee wäre meinen wirren Windungen entwichen, würde mir zu Ruhm gereichen, der einer [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Monobraue – zu behaupten, diese geniale Idee wäre meinen wirren Windungen entwichen, würde mir zu Ruhm gereichen, der einer anderen gebührt. Die Idee stammt von einer feinen Freundin, die für ihren wohltätig-ästhetischen Kreuzzug eine Mitstreiterin suchte und sich in diesem Zusammenhang an mich wendete. Ich war nicht auf der Stelle Feuer und Flamme, aber die Vorteile ließen sich nach reifem Überlegen einfach nicht wieder von der Hand weisen:</p>
<ul>
<li>die Zeitersparnis, denn im Gegensatz zum „Mo“ bedarf die „Mono“ nur einer lässigen Vernachlässigung</li>
<li>das warme Kuschelfell über der Nase, welches im eisigen Novemberwind die Gedanken warm hält</li>
<li>der zuverlässige Schweißdamm, der bei Sportexzessen die salzige Flut zu den Schläfen hin umleitet</li>
</ul>
<p>und schließlich auch die Neugier und die körperlich-ästhetische Selbsterfahrung. Na ja, und gegen ein diskussionsprovozierendes Äußeres, mit dem man auch noch Gutes tut, hatte ich auch nichts einzuwenden.</p>
<p>Enttäuschend waren die Reaktionen einiger unserer männlichen Kommilitonen, die in ihrer engstirnigen medienbeeinflussten Schönheitsvorstellung, unserer Aktion unwillig gegenüberstanden und nicht bereit waren, uns zu unterstützen. Vielleicht können ja bei einigen von ihnen bis zum nächsten November Hemmungen und Vorurteile abgebaut werden.</p>
<p>Rückblickend muss ich zugeben, dass ich in diesem Monat nicht ganz die gewünschten Brauendichte erreicht habe und deshalb doch ein bisschen neidisch auf den stolzen Adler schiele, der die Stirn meiner Kommilitonin ziert. Hoffentlich bringe ich es nächstes Jahr, mit etwas Vorsprung, weiter – und wer weiß, vielleicht ist der MONOvember ja der Beginn einer großartigen Serie von wohltätig-kreativen Spendensammelaktionen wie dem Achsril (April) oder dem Schamuar (Januar), die Männern und Frauen gleichermaßen offen stehen&#8230;</p>
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		<title>Die Zukunft der Fachschaften an der MINT</title>
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		<pubDate>Sat, 14 May 2011 07:54:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas Ruge</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gremien und Gruppen]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<category><![CDATA[FS MINT]]></category>
		<category><![CDATA[MIW]]></category>
		<category><![CDATA[StuPa]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlordnung]]></category>

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		<description><![CDATA[Trotz massiver Kritik am Vorhaben hat das Studierendenparlament am 13. April die Zusammenfassung der Fachschaften MLS und CS beschlossen. Dies [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Trotz massiver Kritik am Vorhaben hat das Studierendenparlament am 13. April die Zusammenfassung der Fachschaften MLS und CS beschlossen. Dies soll nach Abänderung der Satzungen voraussichtlich zur übernächsten Gremien-Wahl in Kraft treten, auch wenn der Präsident und einige andere Mitglieder des Gremiums zuvor äußerten, dass sie auch mit einer sofortigen Umsetzung keine Probleme gehabt hätten. Wie in der letzten Ausgabe berichtet, hätte eine sofortige Konstituierung zur Folge gehabt, dass über 1.000 Studenten aus fünf Fächern, jeweils zerteilt in Bachelor und Master, durch lediglich 10 Vertreter, also maximal einen pro Gruppe, vertreten werden könnten.</p>
<div id="attachment_245" class="wp-caption aligncenter" style="width: 599px"><a href="http://www.studentenpack.uni-luebeck.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/05/StuPa200104131.jpg" rel="shadowbox[sbpost-243];player=img;"><img class="size-large wp-image-245 " title="StuPa20010413" src="http://www.studentenpack.uni-luebeck.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/05/StuPa200104131-1024x682.jpg" alt="StuPa" width="589" height="392" /></a><p class="wp-caption-text">Die StuPa-Sitzung im April. Foto Lukas Ruge</p></div>
<p>In einem Versuch, diesen Wahnsinn noch zu stoppen, hatten sich die Fachschaften zuvor in einer gemeinsamen Sitzung getroffen und beschlossen, selbst den Antrag auf Konstituierung einer Fachschaft MINT zu stellen, sofern dies erst nach der Veränderung der Satzungen geschehen würde. Mit diesem unerwarteten Zug wollten beide Fachschaften sicherstellen, auch im kommenden Semester die Studenten angemessen vertreten zu können. Dieser Antrag wurde mit 18 Stimmen gegen zwei Enthaltungen und zwei Gegenstimmen angenommen. Immerhin werden die Fachschaften so vorläufig 15 gewählte Mitglieder haben.</p>
<p>Nach dieser Entscheidung des StuPa wurde nun ein neuer Ausschuss gegründet, in dem neben fünf Personen aus dem Parlament auch vier Fachschaftler vertreten sein werden, da die Satzung lediglich Ausschüsse mit einer Mehrheit aus Parlamentariern zulässt. Dieser Ausschuss soll Modalitäten der Zusammenlegung debattieren und Empfehlungen vorlegen, die endgültige Entscheidung über die Änderungen in der Satzung muss das Parlament dann wieder mit einer Zweidrittelmehrheit beschließen.</p>
<p>Die Abstimmung war in ihrer Formulierung schwammig und StuPa-Präsident Christoph Leschzyck drängte vehement darauf, eine schnelle Abstimmung durchzuführen und sich nicht lange mit der Formulierung der abzustimmenden Frage zu beschäftigen. Es ist nicht klar festgelegt, welche Teile der Satzung geändert werden müssen oder mit wem darüber Einigkeit herrschen muss. So können auch die Details der Zusammenführung an der Fachschaft vorbei vom StuPa aufgezwungen werden, wenn die Parlamentarier dies wünschen.</p>
<p>Während das Ergebnis in Fachschaftskreisen heiß diskutiert wird, ist man sich einig darin, dass man zwar Zeit gewonnen hat, aber im nächsten Jahr mit einer ungünstigen Besatzung auflaufen muss. Die Fachschaft CS wird auf immerhin zehn Personen anwachsen und sich aus den Studiengängen Informatik, MIW, MML und vielleicht auch ersten Master-Studenten der Medizinischen Informatik zusammensetzen. Ihnen obliegt neben der regulären Arbeit insbesondere die wichtige Aufgabe, den neuen Studiengang Medizinische Informatik in den ersten Semestern zu begleiten. Bereits jetzt setzen sich die Fachschaften aktiv mit dem Studienplan auseinander und beraten ihn mit den Professoren.</p>
<p>Neben der Fachschaft CS wird es im nächsten Jahr zum letzten Mal eine Fachschaft MLS geben, die sich weiterhin aus fünf Personen zusammensetzt. Sowohl die Vertreter von MLS als auch die der CS haben beteuert, dass die enge Zusammenarbeit der letzten Jahre beibehalten wird. Zusammen werden die Vertreter versuchen, einen Weg zu finden, eine Fachschaft MINT zu gestalten. Wie viele Vertreter sollte eine solche Fachschaft haben? Wie sollte die Arbeitsaufteilung gestaltet und wie eine adäquate Vertretung gegenüber den Studenten und Professoren gewährleistet werden? Durch die Verschiebung haben die gewählten Vertreter nun ein Jahr gewonnen, um sich dies alles zu überlegen.</p>
<p>Beim ersten Treffen des Ausschusses am 02. Mai wurde die Marschrichtung für die nächsten Semester vorgegeben. Die zukünftige Fachschaft MINT wird, so die Einigung in der Sitzung, vorraussichtlich 20 gewählte Mitglieder haben. Dabei werden jeweils 2 pro Studienfach gewählt, unabhängig davon, ob sie im Bachelor oder im Master studieren. Die verbleibenden 10 Sitze werden frei nach Wählerstimmen verteilt. Die Größe einer Fachschaft mit 20 Personen wird, so der Stand der Debatte, dazu führen, dass man eine weitere Klausel in die Satzung aufnimmt, um auch die Fachschaft Medizin zu vergrößern. Der Eindruck eines fachschaftlichen Kräftemessens lässt sich hier kaum vermeiden. Sollte die Größe einer Fachschaft nicht davon abhängen, wie viele unterschiedliche Fachrichtungen sie vertreten muss, anstelle davon, wie viele Vertreter eine andere Fachschaft hat</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Hingerichtet im Namen der Liebe</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 22:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sylvia Kiencke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Valentinstag]]></category>

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		<description><![CDATA[Für den einen ein Graus, für den anderen ein willkommener Feiertag zwischen Weihnachten und Ostern: der Valentinstag. Eigentlich sollte man [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><a class="flickr-image aligncenter" title="Can you see the heart" href="http://www.flickr.com/photos/hartp/2252981736/" target="_blank"><img class=" " title="Ist es Liebe oder Futtersuche? Quelle: Peter Hartl" src="http://farm3.static.flickr.com/2302/2252981736_969d29ff88_z.jpg" alt="Ist es Liebe oder Futtersuche? Quelle: Peter Hartl" width="640" height="426" /></a><p class="wp-caption-text">Ist es Liebe oder Futtersuche? Quelle: Peter Hartl</p></div>
<p>Für den einen ein Graus, für den anderen ein willkommener Feiertag zwischen Weihnachten und Ostern: der Valentinstag. Eigentlich sollte man meinen,  dass ein glückliches Paar sich jeden Tag seine Liebe zeigt und diese keinen  eigenen Feiertag braucht, um zelebriert zu werden, zumal ja auch schon  Weihnachten „das Fest der Liebe“ genannt wird.</p>
<p>Eines ist klar, dieser Tag ist natürlich ein gefundenes Fressen für die Wirtschaft. Doch  ist der Valentinstag wirklich nur eine Erfindung dieser, um den Menschen ihr Erspartes in einem weiteren Fest aus der Tasche zu ziehen? Und warum ist Valentinstag dann im Winter und nicht im riesigen Sommerloch der feiertagsfreien Monate?</p>
<p>Der 14. Februar ist zunächst einmal aus religiöser Sicht betrachtet ein Gedenktag einer Reihe von Heiligen, unter anderem des  Valentin von Rom (katholisch, anglikanisch) und des Valentin von Terni  (katholisch). Bei diesen beiden ist unklar, ob es sich nicht sogar um ein und dieselbe  Person handeln könnte, doch die Vermutung liegt nahe, da über Valentin von  Terni berichtet wird, dass er zuletzt auf Rufen des Rhetors Kraton nach Rom kam, um dessen verkrüppelten Sohn zu  heilen. Vereint man mehrere Legenden um Valentin von Terni oder Rom, lässt sich daraus  eine schöne Geschichte zusammenbasteln, die wirklich zu dem Namensgeber  dieses Tages der Liebe passt:</p>
<p>Valentin, ein Bischof aus Interamna an der Via Flaminia, dem heutigen Terni, ging auf die  Straßen hinaus, um die Menschen vom christlichen Glauben zu überzeugen und sie  in diesem zu unterstützen. Den Männern aus Terni riet er statt in den Krieg zu  ziehen doch lieber bei ihren Frauen und Kindern zu bleiben. Er traute junge  Paare christlich, auch wenn deren Familien mit einer Hochzeit nicht  einverstanden waren, war ein wahrer Vater der Armen und stand deshalb in allgemeiner  Achtung, selbst unter den Heiden. Den Menschen die an seinem Kloster vorbeikamen, schenkte er Blumen aus seinem Garten. Valentin soll sehr viel an den  heiligen Märtyrer gelegen haben, weshalb er sie in den Gefängnissen besuchte,  ihnen diente und für ein ihrem Glauben angemessenes Begräbnis sorgte. Unter Kaiser  Claudius wurde er ergriffen und in ein Gefängnis gebracht, denn dieser hatte das  Heiratsverbot eingeführt, um mehr junge Männer für den Krieg zu haben. Einige Zeit  später wurde er dem Kaiser vorgeführt, der den Bekehrungsversuchen Valentins  zum christlichen Glauben keineswegs abgeneigt zu sein schien. Doch Calphurnius,  ein boshafter Präfekt der Stadt, verbreitete daraufhin, der Kaiser ließe sich von  Valentin beeinflussen und das Volk würde seine Götter verraten müssen.  Der Kaiser befürchtete nun einen Volksaufstand und übergab Valentin in die  Hände des Präfekten, welcher ihn zum Richter Asterius brachte. Valentin heilte  dessen Pflegetochter von Blindheit und bekehrte so Asterius und all seine  Angehörigen zum Christentum. Als der Kaiser, immer noch wegen eines Aufstands  besorgt, dies erfuhr, lies er ihn und seine neue Glaubensgemeinde ins Gefängnis  bringen und ihn am 14. Februar 269 köpfen.</p>
<p>Doch die Bräuche des Blumenschenkens und des Feierns der Liebenden lassen sich bis in die Antike zurückverfolgen. So  steht der Valentinstag mit dem Gedenktag der griechischen Schutzgöttin der Ehe  und Familie, Hera, in Verbindung. Dieser wurden Blumenopfer dargebracht und  per Los wurden probeweise junge Paare für die Dauer eines Jahres verbandelt. Im  alten Rom wurde das Fest als Lupercalia-Fest für die Göttermutter Juno als eine Art Reinigungsfest begangen, diente aber auch  der Sühne und der Befruchtung des Landes und seiner Bewohner. Die  Lupercalien wurden zum 15. Februar gefeiert. Im Zuge der Christianisierung wurden dann den heidnischen Festen christliche Hintergründe verpasst, so auch dem Lupercalia-Fest durch die Verbindung mit Valentin von Terni als  Schutzpatron des 14. Februars.</p>
<p>Höchstwahrscheinlich lässt sich die ungeheure Popularität des Valentinstages im  angelsächsischen Bereich auf ein Gedicht von Geoffrey Chaucer, „Parlament der Vögel“,  zurückführen, das zu einer St. Valentinsfeier am Hofe Königs Richard II. 1383 verfasst  und erstmals öffentlich vorgetragen wurde. In diesem Gedicht ist die Rede von Vögeln,  die an sich an diesem Feiertag um die Göttin der Natur versammeln und sie um  einen Partner für jeden von ihnen bitten.</p>
<p>Seit dem 15. Jahrhundert werden in England Valentinspaare gebildet, die sich kleine Geschenke oder Gedichte schicken. Da besonders in England der Valentinstag als Tag der Liebenden gepflegt wurde, verwundert es kaum, dass ihn die ersten Auswanderer mit nach Amerika übernahmen. Von dort kam er durch die amerikanischen Besatzungssoldaten nach dem 2. Weltkrieg zu uns nach  Deutschland und wurde 1950 mit Veranstaltung des ersten „Valentinsball“ in Nürnberg offiziell  eingeführt. Die Floristen und die Süßwarenindustrie verstärkten daraufhin massiv ihre  Werbung und seither hat der Valentinstag eigentlich zu Unrecht den Ruf,  ein erfundener Tag der Blumenhändler zu sein.</p>
<p>In Japan beschenken am 14. Februar Frauen die Männer in ihrer Familie und  in ihrem Bekanntenkreis mit Schokolade und dürfen dafür dann weiße  Schokolade am White Day, der einen Monat später ist als Gegengeschenk erwarten. In  China feiern zunehmend mehr junge Menschen, die am westlichen Lebensstil  interessierten sind, den Valentinstag. Auch in Brasilien gibt es einen Tag der Liebe,  dieser wird dort aber erst am 12. Juni gefeiert. Der Valentinstag hat also  durchaus seine unkommerzielle Geschichte, auch wenn er für uns nicht mehr  dieselbe Bedeutung hat, wie die Lupercalien für die Römer.</p>
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